Eishockey DEL
Metro Stars ohne Mühe - Adler straucheln

Durch einen 3:1-Sieg gegen Schlusslicht Füchse Duisburg sind die DEG Metro Stars am 45. Spieltag der DEL auf Tabellenplatz drei zurückgekehrt. Spitzenreiter Adler Mannheim unterlag in Iserlohn nach Penaltyschießen 3:4.

Die DEG Metro Stars haben den dritten Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zurückerobert. Am 45. Spieltag gewannen die Düsseldorfer mit 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) gegen Schlusslicht Füchse Duisburg und sind mit nunmehr 84 Punkten dichter an den ERC Ingolstadt (87) herangerückt. Der Tabellenzweite hatte sich am Donnerstag vor heimischer Kulisse den Nürnberg Ice Tigers (83) mit 1:3 geschlagen geben müssen, die damit zumindest für 24 Stunden an der DEG vorbeigezogen waren.

Haie stoppen Negativserie

Aufatmen können derweil Trainer Doug Mason und die Kölner Haie: Der achtmalige deutsche Meister aus der Domstadt zeigte auf die Krisensitzung unter der Woche eine Reaktion und siegte mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) bei den Hannover Scorpions mit dem ehemaligen Coach Hans Zach. Zuvor hatten die Haie in neun Spielen acht Niederlagen hinnehmen müssen, woraufhin Trainer Mason stark unter Druck geraten war. Ausgerechnet Masons Neuverpflichtung Ralph Intruanovo leitete in seinem ersten Spiel für die Haie die Wende ein.

Spitzenreiter Adler Mannheim konnte den erneuten Patzer der Ingolstädter nicht optimal nutzen. Die Adler verloren bei den Iserlohn Roosters mit 3:4 (1:0, 0:2, 2:1) nach Penaltyschießen und bauten ihren Vorsprung im Kampf um die Vorrunden-Meisterschaft um einen Zähler auf zehn Punkte aus.

Wertvoller Freezers-Erfolg in Berlin

Hinter dem Tabellenfünften Köln tobt weiter der Kampf um den sechsten Rang, der noch die direkte Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale bedeutet. Dabei musste Meister Eisbären Berlin mit der fünften Niederlage in Folge einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Gegen den direkten Mitbewerber Hamburg Freezers verlor das Team aus der Hauptstadt 3:4 (0:1, 1:0, 2:2, 0:1) nach Penaltyschießen. Berlin ist mit 68 Punkten weiter Neunter.

Hamburg (75) sicherte den sechsten Rang vor den Frankfurt Lions (71) und Hannover (70). Frankfurt leistete sich eine peinliche 2:4 (0:0, 1:2, 1:2)-Heimniederlage gegen Neuling Straubing Tigers. Auf Platz zehn liegen relativ sicher die Krefeld Pinguine (65) nach dem 7:3 (1:3, 3:0, 3:0) gegen den Vorletzten Augsburger Panther.

In Hannover mussten die Kölner Haie zunächst den Schock des 0:1 durch den ehemaligen Hai Nicolas Mondt nach 47 Sekunden hinnehmen. Doch dann leitete ausgerechnet Neuzugang Intruanovo mit einem Unterzahltor (18.) die Wende ein. Kapitän Dave Mcliwain sorgte im Powerplay dann für das 2:1 (23.) zugunsten der Kölner. Den Schlusspunkt setzte Daniel Rudslätt (60.) mit einem Schuss ins leere Tor.

Hock rettet Adlern einen Zähler

Spitzenreiter Adler Mannheim tat sich in Iserlohn äußerst schwer. Zwar gingen die Gäste durch Rico Fata in Führung (10.), doch Schymainski (28.), Furey (39.) und Hock (57.) brachten die Roosters scheinbar auf die Siegerstraße. Robert Hock mit einem Doppelpack innerhalb von 128 Sekunden rettete die Mannheimer in die Verlängerung. Im Penaltyschießen sorgte Dimitriew für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%