Eishockey DEL
Nächste Pleite für die Adler, Lions weiter vorn

Während Meister Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey Liga einfach kein Bein auf die Erde bekommt und zu Hause 2:4 gegen die Ice Tigers Nürnberg unterlag, verteidigten die Frankfurt Lions die Tabellenspitze.

Es läuft nicht bei Meister Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Das Team von Trainer Greg Poss verlor die Final-Neuauflage der Vorsaison gegen die Ice Tigers Nürnberg auf eigenem Eis 2:4 (1:1, 0:1, 1:2) und hat nach der sechsten Niederlage im achten Spiel bereits elf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Frankfurt Lions. Die Hessen gewannen mit viel Mühe gegen Grizzly Adams Wolfsburg 5:4 (3:1, 1:2, 1:1).

Hartnäckigster Verfolger der Lions (19 Punkte) bleiben die Eisbären Berlin (18), die noch drei Spiele weniger auf dem Konto haben als die Frankfurter. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson gewann bei den Hannover Scorpions 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) und verbuchte seinen fünften Sieg im sechsten Spiel.

Köln und Hamburg bleiben dran

Kontakt zur Spitze hielten die Kölner Haie (16) und die Hamburg Freezers (14). Die Haie gewannen gegen die Straubing Tigers 2:1 (1:0, 1:0, 0:1), die Freezers setzten sich bei den DEG Metro Stars mit 6:4 (3:0, 1:2, 2:2) durch. Die Füchse Duisburg holten beim 5:3 (0:2, 2:1, 3:0) im Kellerduell gegen die Augsburger Panther ihren ersten Saisonsieg. Außerdem setzte sich der EHC Ingolstadt gegen die Krefeld Pinguine mit 5:4 (1:0, 3:3, 0:1, 1:0) nach Verlängerung durch. Den entscheidenden Treffer erzielte nach 57 Sekunden in der Verlängerung Ex-NHL-Profi Eric Boguniecki.

In Mannheim brachte Tomas Martinec (11.) vor 9 643 Zuschauern die Gastgeber, die die Finalserie in der Vorsaison gegen Nürnberg locker nach drei Siegen für sich entschieden hatten, in einer ausgeglichenen Partie in Führung. Andre Savage (17.) und Sean Brown (28.) drehten das Spiel zunächst zugunsten der Gäste, ehe Francois Bouchard (44.) der Ausgleich gelang. Michel Periard (50.) und Brown 34 Sekunden vor der Schlusssirene stellten den Sieg der Franken sicher.

In Frankfurt führten die Gastgeber nach nur fünf Minuten 3:0, verloren dann aber völlig den Faden. In der 33. Minute glichen die Wolfsburger aus, bevor die Lions wieder in die Spur fanden. Den Siegtreffer zum 5:4 erzielte Jason Marshall (47.).

In Hannover gingen die Eisbären vor 4 795 Zuschauern durch Jens Baxmann (32.) in Führung. Nach dem Ausgleich von Chris Herperger (36.) machte Nathan Robinson (42.) den Erfolg der Gäste perfekt.

Aumüller brach Drittel vorzeitig ab

Im ersten Drittel hatte Schiedsrichter Roland Aumüller für ein Kuriosum gesorgt. Der Referee aus Ottobrunn stieß sich im Gewühl an der Bande den Kopf und brach das Drittel leicht benebelt nach 17:33 Minuten ab. Aumüller berappelte sich aber in der Pause, leitete das Spiel weiter und ließ im zweiten Drittel entsprechend länger spielen.

In Köln brachte Mirko Lüdemann die Gastgeber vor 9 325 Zuschauern in der Arena schon nach 47 Sekunden in Führung. Moritz Müller (39.) machte mit seinem Tor den fünften Kölner Sieg in Folge perfekt. Tobias Abstreiter (60.) konnte für Straubing nur noch verkürzen. Gästetorwart Mike Bales verhinderte mit zahlreichen Paraden eine höhere Niederlage der Tigers.

In Düsseldorf führten die Freezers nach 21 Minuten bereits 4:0, ehe die Gastgeber aufwachten und auf 3:4 verkürzten. Doch die Freezers konterten durch Tore von Alexander Barta (44.) und Witalij Aab (46.) und schafften damit die Vorentscheidung.

© SID

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