Eishockey DEL
Nürnberg baut Vorsprung in der DEL aus

Durch einen 5:3-Sieg gegen den EHC Wolfsburg haben die Ice Tigers Nürnberg ihre Tabellenführung in der DEL auf fünf Punkte vor den ebenfalls siegreichen Eisbären Berlin ausgebaut.

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Spitzenreiter Ice Tigers Nürnberg sich keine Blöße gegeben. Durch ein ungefährdetes 5:3 (2:0, 3:1, 0:2) gegen den EHC Wolfsburg bauten die Franken mit jetzt 103 Punkten ihren Vorsprung auf Verfolger Eisbären Berlin auf fünf Zähler aus. Der Hauptstadt-Klub gewann zwar das Spitzenspiel bei den Kölner Haien 4:3 (0:0, 2:2, 1:1, 1:0), benötigte dafür aber die Verlängerung und den Treffer von Deron Quint nach nur 15 Sekunden in der Overtime.

Unterdessen setzte Titelverteidiger Adler Mannheim seine Aufholjagd mit viel Mühe fort. Die Kurpfälzer taten sich beim 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) gegen Schlusslicht Füchse Duisburg überraschend schwer, verbuchten dann aber doch ihren zehnten Sieg in Folge und haben damit auf Rang fünf 84 Punkte auf dem Konto. Der Tabellenvierte Frankfurt Lions (88) hatte spielfrei.

Die Iserlohn Roosters konnten die Blamage beim Tabellen-Vorletzten Straubing Tigers dagegen nicht abwenden und verloren 0:7 (0:4, 0:1, 0:2). Zudem gewannen die DEG Metro Stars das "kleine" rheinische Derby gegen die Krefeld Pinguine 6:3 (3:0, 0:2, 3:1). Der EHC Ingolstadt setzte sich gegen die Hamburg Freezers mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) durch.

Spitzenspiel in Köln wird es erst der Verlängerung entschieden

In Nürnberg brachten Petr Fical (2.) und Shawn Carter (20.) die Ice Tigers im ersten Drittel in Führung. Erneut Fical (23.) und Ahren Spylo (26.) machten für die Gastgeber vor 5 116 Zuschauern frühzeitig alles klar. Nach dem 1:4 durch Alex Nikiforuk (34.) stellte Greg Leeb (38.) in Überzahl den alten Abstand wieder her. Timothy Regan (50.) und Brian Swanson (60.) erzielte den Endstand.

In Köln sahen 12 102 Zuschauer ein über weite Strecken mäßiges Spitzenspiel, in dem die Gastgeber zunächst überraschend defensiv agierten. Nach einem faden ersten Drittel fielen im zweiten Abschnitt wenigstens Tore. Andre Rankel (30.) und Alexander Weiß (38.) drehten für Berlin zunächst die Haie-Führung durch Ivan Ciernik (23.), doch Bryan Adams schaffte 42 Sekunden vor der zweiten Sirene noch den Ausgleich.

Im Schlussabschnitt erzielte Andreas Renz (51.) zunächst die Führung für die Gastgeber. Sven Felski (57.) rettete die Eisbären in die Verlängerung, die Quint durch sein schnelles Tor dann ausgesprochen kurz gestaltete.

In Mannheim brachte Daniel Tkaczuk (27.) die Gäste in Führung. Dan Mcgillis (34.), Michael Hackert (40.) und Richard Girard (48.) sorgten in einem schwachen Spiel dann doch noch für die Wende. Adam Courchaine (58.) konnte für Duisburg nur noch verkürzen.

© SID

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