Eishockey DEL
Nürnberg schlägt Mannheim, Krefeld besiegt Hamburg

Zum Auftakt des 22. Spieltags in der DEL hat Rekordmeister Adler Mannheim eine 2:4-Niederlage bei den Nürnberg Ice Tigers kassiert. Krefeld besiegte Hamburg nach Verlängerung.

Rekordmeister Adler Mannheim hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die Kurpfälzer verloren zum Auftakt des 22. Spieltages bei den Nürnberg Ice Tigers 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) und blieben somit weiter hinter dem Spitzenduo Eisbären Berlin und Frankfurt Lions, das am Sonntagabend spielt.

Im Tabellenkeller stoppten die Krefeld Pinguine zwei Tage nach dem Rauswurf von Manager Jiri Ehrenberger und dem Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Schulz ihre Talfahrt. Mit einem 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung bei den Hamburg Freezers gaben die Rheinländer zumindest vorübergehend die Rote Laterne ab. Die Hannover Scorpions rutschten durch eine 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0: 1)-Heimpleite nach Verlängerung gegen den ERC Ingolstadt noch tiefer in die Krise.

Doppelpack von Chouinard

Vor 4 045 Zuschauern in Nürnberg glich Colin Beardsmore (33.) zwar die frühe Führung der Ice Tigers durch Björn Barta (4.) aus. Doch ein Doppelschlag von Eric Chouinard (34.) und Morten Ask (35.) bereitete den Franken den Weg zum vierten Sieg in den vergangenen fünf Spielen. Ask beseitigte mit seinem zweiten Tor des Spiels die letzten Zweifel (48.). Mannheim gelang nur noch das 2:4 durch Justin Papineau (55.).

6 537 Fans in Hamburg sahen zwei Krefelder Tore innerhalb von 68 Sekunden: Allan Rourke (18.) und Rob Globke (19.) brachten die Pinguine 2:0 in Führung, ehe Kimmo Kuhta für die Freezers verkürzte (22.). Nach dem Ausgleich durch Paul Manning (42.) sorgte Rourke nach 3:12 Minuten in der Verlängerung für die Entscheidung.

In Hannover sahen die Gäste nach dem 16. Saisontor von Nationalspieler Thomas Greilinger (22.) und dem 2:0 durch Joe Motzko (30.) schon wie die sicheren Sieger aus. Aber Sascha Goc in 5:3-Überzahl (34.) und Thomas Dolak (43.) erzwangen die Verlängerung, in der erneut Greilinger traf (64.).

© SID

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