Eishockey DEL
Nürnberg und Mannheim legen in den Halbfinals vor

Die Nürnberg Ice Tigers sind mit einem 3:2-Sieg gegen die DEG Metro Stars ins Halbfinale der DEL-Play-offs gestartet. Adler Mannheim setzte sich in seinem ersten Spiel glatt mit 7:2 gegen die Kölner Haie durch.

Rekordmeister Adler Mannheim und die Nürnberg Ice Tigers haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) den ersten Schritt zur Endspielteilnahme gemacht. Pokalsieger Mannheim besiegte in einer Neuauflage des Cupfinals im ersten Play-off-Halbfinale die Kölner Haie 7:2 (2:2, 4:0, 1:0), Nürnberg gewann bei Vizemeister DEG Metro Stars mit 3:2 (0:1, 0:1, 2:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Die siegreichen Teams benötigen damit nur noch zwei Erfolge, um die "best-of-five"-Serie zu entscheiden. Am Dienstag (19.30 Uhr) findet der zweite Vergleich in Köln und Nürnberg statt.

Vor 13 600 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer Arena hatten die Gastgeber nur im ersten Drittel Probleme mit dem achtmaligen Meister. Köln konnte durch Bryan Adams (4.) und Mirko Lüdemann (12.), der sein 700. DEL-Spiel bestritt, zweimal in Führung gehen. Jeff Shantz (4.) und Jason Jaspers (20.) glichen für den Favoriten jeweils aus.

Adler drehen im zweiten Viertel auf

Im zweiten Abschnitt sorgten Shantz (28.), Eduard Lewandowski (28.), Colin Forbes (35.) sowie Nathan Robinson (38.) mit ihren Treffern für die frühzeitige Entscheidung zugunsten der Adler, die im Viertelfinale die Frankfurt Lions ausgeschaltet hatten (4:1 Siege). Köln, in der Runde der letzten Acht Sieger gegen Ingolstadt (4:2), ließ sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr den Schneid abkaufen. Martin Ancicka (50.) stellte den Endstand her.

Nürnberg konnte unterdessen vor 8 300 Besuchern in Düsseldorf durch den Auswärtssieg eine schwarze Serie beenden. Die Franken hatten in neun Duellen seit dem 28. Dezember 2004 gegen die DEG immer als Verlierer das Eis verlassen.

Metro Stars verspielen 2:0-Führung

Nach den Toren von Klaus Kathan (4.) und Jeff Panzer (26.) drohte ihnen die zehnte Niederlage, doch ein Doppelschlag von Petr Fical (47.) und Greg Leeb (48.) brachte die Gäste zurück ins Spiel. Nach einer torlosen Verlängerung verwandelte Scott King den entscheidenden Penalty der Gäste, die in der Runde zuvor gegen die Hannover Scorpions triumphiert hatten (4:2). Nürnbergs Torhüter Jean-Francois Labbe wehrte unterdessen vier Penaltys der Gastgeber ab.

"Trotz der Niederlage haben wir weiterhin alle Chancen. Wir haben Nürnberg in der Saison immer geschlagen, daher ist noch nichts verloren", meinte DEG-Trainer Don Jackson, dessen Team im Viertelfinale Hamburg bezwungen hatte (4:1).

Auch der Nürnberger Stürmer Martin Jiranek wollte von einer Vorentscheidung noch nichts wissen: "Das erste Spiel ist für die Heimmannschaft immer gefährlich. Wir sind froh, dass wir auswärts gewonnen haben. Jetzt haben wir gute Chancen in der Serie."

© SID

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