Eishockey DEL
Play-off-Aus für Mannheim und Nürnberg perfekt

Meister Mannheim (1:4 gegen Köln) und Vorrundensieger Nürnberg (2:3 gegen Düsseldorf) sind nach der vierten Pleite bereits in der ersten Play-off-Runde der DEL gescheitert.

Jubel am Rhein, tiefe Trauer in der Südhälfte der Eishockey-Republik: Für den amtierenden Meister Adler Mannheim und Vorrundensieger Nürnberg Ice Tigers ist das Titelrennen bereits beendet, die westdeutschen Rivalen Kölner Haie und DEG Metro Stars haben dagegen das Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Die Kölner besiegelten mit dem 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)-Sieg im fünften Viertelfinalspiel das frühe Aus für Titelverteidiger Mannheim. Vizemeister Nürnberg kassierte mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:1) gegen Düsseldorf ebenfalls die vierte Niederlage und schied als erster Vorrundenprimus seit Einführung der Play-offs 1981 in der Runde der letzten Acht aus.

Auch die Eisbären Berlin zogen ins Halbfinale ein. Der Pokalsieger holte sich mit 4:3 (0:2, 3:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung ebenfalls im fünften Duell der Serie `best of seven' gegen die Hamburg Freezers den notwendigen vierten Sieg. Berlin trifft im Halbfinale auf die DEG. Den ersten Matchball vergaben dagegen die Iserlohn Roosters. Nach der 2:4 (0:1, 1:1, 1: 2)-Niederlage bei den Frankfurt Lions haben die Sauerländer am Freitag (19.30 Uhr) vor eigenem Publikum die nächste Chance, den ersten Halbfinaleinzug seit 1986 perfekt zu machen.

Mannheims Trainer Dave King setzte in Köln alles auf eine Karte und ersetzte den zuletzt schwachen Stammtorwart Adam Hauser durch Danny aus den Birken. Der 23-Jährige ließ vor 14 966 Zuschauern gleich den ersten Schuss nach 67 Sekunden durch Ivan Ciernik passieren. Zwar gelang Tomas Martinec in Unterzahl der Mannheimer Ausgleich (18.), doch dann sicherten Sean Tallaire (29. ), Sebastian Furchner (39.) und erneut Ciernik (60.) den Kölnern den dritten Halbfinaleinzug in Folge.

Jamie Storr kaum zu überwinden

In Nürnberg berannten die Ice Tigers zwar fast pausenlos das DEG-Tor, doch den starken Torhüter Jamie Storr überwanden nur Adrian Grygiel (37.) und Ahren Spylo (54.). Patrick Reimer mit seinem fünften Play-off-Treffer (21.), Jason Pinizzotto (34.) und Tore Vikingstad (44.) schossen Düsseldorf ebenfalls zum dritten Mal nacheinander in die Vorschlussrunde.

In Berlin führten die Hamburger nach Toren von Christoph Brandner (9.) und Brad Smyth (11.) mit 2:0. Nach dem Ausgleich durch einen Doppelschlag von Andre Rankel (23./33.) brachte Vitalij Aab die Hanseaten noch einmal in Führung (33.). Florian Busch (38.) und Frank Hördler nach 2:40 Minuten in der Verlängerung besiegelten das Aus der Freezers.

Vor 6 800 Zuschauern in Frankfurt verhinderten Richie Regehr (11.), Ilja Worobjew (30.), Jason Young (55.) und Chris Taylor zwei Sekunden vor Schluss vorerst den K.o. der Lions. Für Iserlohn trafen Martin Schymainski (26.) und Ryan Ready (54.).

© SID

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