Eishockey DEL
Play-off-Kampf in der DEL bleibt spannend

Im Rennen um den letzten direkten Play-off-Platz in der DEL haben die Anwärter Hamburg Freezers, Eisbären Berlin und Hannover Scorpions allesamt Siege eingefahren. Spitzenreiter Adler Mannheim unterlag in Duisburg.

Der 49. Spieltag brachte noch keine Klarheit im Rennen um das letzte direkte Ticket für die Play-off-Runde in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Weiterhin liefern sich Meister Eisbären Berlin, die Hamburg Freezers, die Frankfurt Lions und die Hannover Scorpions einen packenden Vierkampf. Rekordmeister Adler Mannheim ist Platz eins nach der Punkterunde und damit das Heimrecht bis zum Play-off-Finale dagegen kaum noch zu nehmen.

Der frisch gebackene Pokalsieger verlor zwar beim Tabellenschlusslicht Füchse Duisburg 4:5 (2:0, 0:2, 2:2, 0:1) nach Verlängerung, liegt aber nur drei Spiele vor dem Abschluss der Vorrunde mit 101 Zählern fast uneinholbar vor Verfolger DEG Metro Stars (92), der sich eine 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung bei den Hamburg Freezers leistete.

Freezers haben gute Karten

Die Freezers (80) liegen derzeit auf Platz sechs, der ohne einen "Umweg"über die Vor-Play-offs der Klubs auf den Rängen sieben bis zehn die Teilnahme am Viertelfinale sichert. Hannover (78) sitzt den Hanseaten nach dem 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters aber weiterhin im Nacken. Auch Frankfurt (77), die am Donnerstag 0:3 bei den Nürnberg Ice Tigers unterlagen, hat weiterhin Möglichkeiten. Die Eisbären Berlin (74) wahrten ihre Minimalchance auf die direkte Teilnahme an der K.o.-Runde durch ein 5:2 (2:1, 2:1, 1:0) gegen die Straubing Tigers.

Pokalfinalist Kölner Haie (84) muss dagegen trotz eines 2:3 (1:2, 1:1, 0:0) gegen die Augsburger Panther nicht mehr ernsthaft zittern. Auch Nürnberg (89) und der ERC Ingolstadt (91), der beim 4:3 (0:2, 2:0, 1:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Krefeld Pinguinen seine Negativserie nach sechs Pleiten in Folge beendete, hat sein Play-off-Ticket bereits in der Tasche. Die Pinguine (66) setzten sich im Kampf um Platz zehn von Iserlohn (64) ab.

Dzieduszycki lässt die Füchse jubeln

Francois Methot hatte Mannheim in Duisburg mit zwei Toren im ersten Drittel (1./13.) vermeintlich auf die Siegerstraße gebracht, doch die Gastgeber schafften durch Treffer von Markus Schmidt (28.) und Matt Dzieduszycki (31.) den Ausgleich. Die Duisburger Führung durch Calle Bergström (45.) konterte Colin Forbes (53.), ehe Pascal Trepanier (55.) die Gäste erneut in Führung schoss. Erneut Bergström (58.) brachte Duisburg zurück ins Spiel, in der Verlängerung machte Dzieduszycki den elften Saisonsieg der Füchse perfekt.

Die DEG ging in Hamburg durch Rob Collins (5.) in Führung. Alexander Barta (27.) und Routinier Jacek Plachta (49.) drehten das Blatt, ehe Jean-Luc Grand-Pierre (59.) der Ausgleich gelang. Nach 126 Sekunden in der Overtime hielt Francois Fortier mit dem Siegtor die Freezers im Play-off-Rennen.

Den Sieg der Scorpions sicherten Andreas Morczinietz (16.) und zweimal Jason Ulmer (37./50.). Für die Roosters, die zuvor viermal hintereinander als Sieger vom Eis gegangen waren, traf Robert Hock dreißig Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels zum zwischenzeitlichen 1:1.

© SID

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