Eishockey DEL
Play-off-Viertelfinals sind wieder offen

Die Begegnungen des Play-off-Viertelfinals in der DEL starten wieder bei Null. Mannheim, Berlin, Düsseldorf und Iserlohn machten in Spiel zwei jeweils ihre Auftaktschlappen wett.

Ein neues Rekordspiel und viermal 1:1 - die Verlierer des ersten Spieltages im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben am Donnerstag geschlossen zurückgeschlagen. In allen vier Duellen nach dem Modus "best of seven" steht es im Kampf um den Halbfinal-Einzug nach dem zweiten Spiel unentschieden.

In Iserlohn bekamen die Zuschauer das längste Match der deutschen Eishockey-Geschichte zu sehen. Erst nach 117:45 Minuten Spielzeit und dreimaliger Verlängerung gaben sich die Frankfurt Lions den heimischen Roosters schließlich mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:1) geschlagen. Die bisherige Bestmarke war erst am Sonntag von den Hannover Scorpions und den DEG Metro Stars in den Vor-Play-offs erzielt worden (91:44 Minuten) und wurde pulverisiert.

Eisbären machen Heimschlappe wett

Die Eisbären Berlin eroberten mit einer imponierenden Leistung den Heimvorteil zurück. Der Meister von 2005 und 2006 setzte sich bei den Hamburg Freezers souverän mit 7:4 (3:0, 2:2, 2:4) durch und nahm Revanche für das 2:4 in Berlin am Dienstag. Titelverteidiger Adler Mannheim und die DEG Metro Stars korrigierten ihre Fehlstarts ebenfalls: Mannheim bezwang die Kölner Haie 2:1 (0:0, 2:1, 0:0), die DEG gewann gegen Vorrundenprimus Nürnberg Ice Tigers 3:1 (1:1, 0:0, 2:0).

In Hamburg stellten die Gäste schnell klar, dass es keine Wiederholung des überraschenden 4:2-Sieges der Freezers am Dienstag geben wird. Ein Doppelschlag von Nathan Robinson und Tyson Mulock (beide 7.) innerhalb von nur sieben Sekunden brachte Berlin mit 2:0 in Führung, noch im ersten Drittel sorgte Florian Busch bereits für eine Vorentscheidung (16.). Deron Quint (21.) und Robinson (24.) legten nach, ehe Benoit Gratton (26.), Vitalij Aab (36.) und Daniar Dschunussow (45.) für die Freezers verkürzten. Andrew Roach sorgte 17 Sekunden später für das 3:6, das folgende Tor von Peter Sarno (50.) blieb Ergebniskorrektur, denn Sven Felski (54.) stellte den Endstand her.

Mannheim setzt sich gegen Köln durch

Nach einem 3:4 zum Auftakt und einem torlosen ersten Drittel geriet der Meister aus Mannheim gegen die Kölner durch ein Tor von Mirko Lüdemann (27.) in Rückstand. Tomas Martinec (35.) und Richard Girard (37.) schafften innerhalb von 133 Sekunden die Wende, Köln kam im Anschluss nicht mehr zurück ins Spiel.

Vor der enttäuschenden Kulisse von 6 112 Zuschauern in Düsseldorf wurde Patrick Reimer mit den Toren zum 2:1 und 3:1 (41./57.) zum Mann des Abends. Das schnelle Führungstor der Ice Tigers durch Florian Keller (6.) hatte die DEG, die in Nürnberg mit 1:2 verloren hatte, im ersten Drittel postwendend mit dem Ausgleich durch Brandon Reid (7.) gekontert.

Extrem spannend ging es in Iserlohn zu. Für die Roosters trafen in der regulären Spielzeit Tyler Beechey (16.) und Robert Hock (30.), Jeff Ulmer (18.) und Tobias Wörle (37.) glichen jeweils aus. In der Overtime wollte kein Tor fallen, erst Michael Wolf sorgte im sechsten Spielabschnitt für die Entscheidung. Das erste Duell hatte Frankfurt mit 4:3 ebenfalls nach Verlängerung für sich entschieden.

© SID

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