Eishockey DEL
Scorpions komplettieren DEL-Halbfinale

Die Hannover Scorpions haben durch einen 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)-Erfolg beim ERC Ingolstadt das Play-off-Halbfinale der DEL erreicht. Im Semifinale treffen die Hannoveraner nun auf Titelverteidiger Eisbären Berlin.

Erst zum zweiten Mal nach 2001 haben die Hannover Scorpions bei ihrer dritten Play-off-Teilnahme in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) das Halbfinale erreicht. Der Außenseiter setzte sich im entscheidenden siebten Viertelfinalspiel der "best-of-seven"-Serie mit 5:3 (1:0, 1:2, 3:1) beim ERC Ingolstadt durch, der den dritten Halbfinaleinzug in Serie vor 4 034 Zuschauern überraschend verpasste.

Die als Tabellensiebter der regulären Saison in die Play-offs eingezogenen Hannoveraner treffen nun am Donnerstag (19.30 Uhr) im ersten Vorschlussrundenspiel auf Titelverteidiger Eisbären Berlin, der als Vorrundensieger zuerst Heimrecht genießt. Die zweite "best of five"-Serie im Halbfinale sieht ein rheinisches Duell zwischen den DEG Metro Stars und den Kölner Haien, die beide bislang je achtmal den deutsche Meistertitel holten.

Guolla bringt Hannover in Führung

Den besseren Start hatten am Dienstag die Gäste erwischt. Im Überzahlspiel erzielten die Niedersachsen schon nach 91 Sekunden das 1:0 durch Stephen Guolla auf Vorlage von Marty Murray. Danach kontrollierten die Scorpions aus einer stabilen Abwehr das Spiel und hatten in Torwart Trevor Kidd erneut einen sicheren Rückhalt. Der Kanadier war schon am vergangenen Sonntag beim 5:1-Heimerfolg der überragende Akteur.

"Wenn wir weiterhin so kontrolliert weiter spielen, schaffen wir es", sagte Danny Pyka auf dem Weg in die erste Drittelpause. Die Prognose des Verteidigers schien aufzugehen, als Murray in der 27. Minute auf 2:0 erhöhte. Ingolstadt steckte den Rückschlag allerdings schnell weg.

Der Pokalsieger des vergangenen Jahres schaffte nur sieben Minuten später binnen 111 Sekunden den Ausgleich. In der 32. Minute gelang Glenn Goodall der Anschluss zum 1:2, den Ausgleich markierte Günter Oswald in der 33. Minute. "Das ist verdient. Wir haben viel Druck gemacht", befand der Torjäger nach dem zweiten Durchgang.

Murray sorgt für die Vorentscheidung

Für die Vorentscheidung war aber wieder Murray verantwortlich, als er in der 44. Minute das 3:2 erzielte. Zum Krimi entwickelte sich das Spiel in der Schlussphase. In Unterzahlspiel schoss Mike Green in der 58. Minute das 4:2, doch postwendend brachte Florian Keller (59.) Ingolstadt wieder auf 3:4 heran. In der Schlussminute machte Green alles klar, als er zum 5:3 ins leere Tor einschoss.

© SID

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