Eishockey DEL
Siege für Hamburg, Nürnberg, Köln und Frankfurt

Zum Auftakt der Play-offs in der DEL haben die Hamburg Freezers überraschend in Berlin 4:2 gewonnen. Nürnberg, Köln und Frankfurt fuhren ebenfalls Siege ein.

Die Hamburg Freezers haben die Play-offs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit einem Paukenschlag eröffnet. Die Hanseaten, die gerade noch ins Viertelfinale gerutscht waren, siegten im ersten Viertelfinale beim Vorrundenzweiten Eisbären Berlin 4:2 (2:0, 1:2, 1:0) und gingen damit genauso wie die Nürnberg Ice Tigers, die Kölner Haie und die Frankfurt Lions in der Serie "best of seven" 1:0 in Führung. Die zweiten Viertelfinals werden am Gründonnerstag ausgetragen.

Vorrunden-Primus Nürnberg hatte beim 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) gegen die DEG Metro Stars allerdings mehr Mühe als ihm lieb war. Die Haie setzten sich derweil recht souverän gegen Meister Adler Mannheim 4: drei (2:0, 1:0, 1:3) durch. Die Frankfurt Lions nutzten beim 4:3 (1:0, 0:2, 2:1, 1:0) nach Verlängerung gegen Iserlohn ebenfalls den Heimvorteil.

Erst in drei hart umkämpften Spielen gegen den ERC Ingolstadt hatte sich Hamburg in den Vor-Play-offs für das Viertelfinale qualifiziert. Vom Kräfteverschleiß war vor 4 695 Zuschauern im Wellblechpalast nichts zu sehen. Marc Beaucage (2.) und Brad Smyth (13.) brachten die Freezers im ersten Drittel auf die Siegerstraße. Francois Fortier (28.) und Benoit Gratton (60.) erzielte die weiteren Hamburger Treffer. Für die Eisbären trafen lediglich Stefan Ustorf (28.) und Andre Rankel (35.).

Überragender Storr kann Niederlage nicht verhindern

Noch längst nicht in Bestform präsentierten sich auch die Nürnberger, denen die elf Tage Pause nach Ende der Vorrunde anzumerken war. Vor allem im Überzahlspiel zeigten die Franken vor 8 238 Zuschauern große Schwächen. Hinzu kam, dass DEG-Goalie Jamie Storr eine überragende Leistung absolvierte, wenngleich er beim entscheidenden Treffer von Andre Savage (54.) keine gute Figur machte. Zuvor hatten Ahren Spylo (4.) und Greg Leeb (26.) zweimal Nürnberg in Führung gebracht.

Für die DEG, die am Sonntag noch im längsten Eishockeyspiel der DEL-Geschichte die Hannover Scorpions in den Pre-Play-offs ausgeschaltet hatte, konnten Nationalspieler Daniel Kreutzer (10.) und Jamie Wright (45.) jeweils ausgleichen.

Vor 12 908 Zuschauern in der Kölnarena machten John Slaney (14.), Todd Warriner (19.), Sean Tallaire (29.) und Ivan Ciernik (44.) den Sieg der Haie perfekt. Die Aufholjagd der Gäste durch Treffer von Ronny Arendt (47.), Francois Methot (50.) und Pascal Trepanier (59.) kam zu spät. In der vergangenen Saison waren die Kölner im Halbfinale noch in drei Spielen an den Adlern gescheitert.

Frankfurt siegt erst nach Verlängerung

Eng ging es auch in Frankfurt zu. Lagen die Lions nach dem ersten Drittel noch durch ein Tor von Jay Henderson (10.) in Führung, gaben Michael Wolf (22.) und Tyler Beechey (26.) dem Spiel zugunsten von Iserlohn im zweiten Abschnitt eine Wende. Nach dem 1:3 durch Jimmy Roy (46.) schienen die Roosters schon am Ziel, doch Ilja Worobjew (57.) und Chris Taylor (58.) retteten Frankfurt in die Verlängerung. Dort erzielte dann Richie Regehr (63.) den Siegtreffer für die Lions.

© SID

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