Eishockey DEL
Spitzen-Duo und Meister Mannheim mit Pleiten

Keinen guten Tag erwischten die Top-Teams in der DEL. Neben Tabellenführer Frankfurt Lions und Verfolger Eisbären Berlin ging auch Meister Adler Mannheim als Verlierer vom Eis und steckt damit weiter im Tabellenkeller.

Topfavorit Adler Mannheim hat nach seiner Aufholjagd in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder einen derben Rückschlag erlitten. Nach drei Siegen in Folgen mussten die Kurpfälzer auf eigenem Eis gegen die Iserlohn Roosters eine bittere 3:5 (0:2, 2:2, 1:1)-Niederlage einstecken und bleiben damit im hinterem Tabellendrittel stecken.

Ebenfalls Heimniederlagen musste das Spitzenduo einstecken. Tabellenführer Frankfurt Lions (30 Punkte) unterlag dem ERC Ingolstadt mit 3:4 (0:1, 1:1, 2:1, 0:1) nach Verlängerung, der bisherige Zweite Eisbären Berlin (26) verlor das Verfolgerduell gegen die Nürnberg Ice Tigers (27) mit 2:4 (0:2, 2:1, 0:1) und musste die Franken passieren lassen.

Nürnberg zieht an Berlin vorbei

Dagegen verpassten die Kölner Haie (23) durch das 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) gegen die Augsburger Panther und die damit dritte Niederlage in Folge die große Chance, Boden gutzumachen. Der rheinische Rivale DEG Metro Stars (22) verlor ebenfalls bei den Hamburg Freezers (20) 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und ist nun punktgleich mit den Hannover Scorpions (22), die durch das 4:1 (0:0, 1:0, 3:1) den Aufwärtstrend des Vorletzten EHC Wolfsburg nach zuvor zwei Siegen stoppten. Schlusslicht Füchse Duisburg hatte bereits am Donnerstag mit 2:6 gegen die Krefeld Pinguine verloren.

Die Mannheimer hatten bereits nach 27 Minuten durch je zwei Treffer von Tyler Beechey (3./26.) und Michael Wolf (17./28.) mit 0:4 zurückgelegen. Rico Fata (34.), Colin Forbes (38.) und Francois Bouchard (57.) sorgten noch einmal für Spannung, ehe Michael Wolf mit seinem 17. Tor im 13. Spiel für die Entscheidung sorgte.

Ingolstadt strahlt dank Bellisimo

Ingolstadt ging in Frankfurt durch Brad Leeb bereits nach 149 Sekunden in Führung, Vince Bellisimo (24.) erhöhte. Die Lions schienen durch Tore von Richie Regehr (34.), Derek Hahn (47.) und Jeff Ulmer (57.) schon auf der Siegerstraße, doch Bellissimo erzwang zunächst die Verlängerung (58.) und wurde dort auch zum Matchwinner (63.).

Die Eisbären schafften nach dem 0:2 durch Aleksander Polaczek und Shawn Carter (jeweils 11.) innerhalb von 34 Sekunden durch Denis Pederson (24.) und Nathan Robinson (26.) den Ausgleich. Andre Savage schoss Nürnberg aber mit einem Doppelschlag zum Sieg (38./50. ).

In Köln trafen Dave Mcllwain (9.) für die Haie und Patrick Buzas (12.) für Augsburg bereits in der Anfangsphase. Nach dem Treffer von Alexej Dmitriev (44.) rettete Travis Brighley die Gäste in der Schlussminute in die Verlängerung, wo Harlan Pratt den entscheidenden Treffer setzte (64.).

Barta Matchwinner für die Freezers

In Hannover mussten die Zuschauer bis 37 Sekunden vor der zweiten Drittelpause warten, ehe Dan Lambert den Bann brach. Wolfsburg glich durch Michael Henrich aus (42.), doch dann sorgten Mike Green (52.), Eric Nickulas (53.) und Martin Hlinka (60.) für klare Verhältnisse.

Hamburg ging durch Brad Smyth in Führung (25.), die DEG glich durch Jeff Panzer (43.) aus, doch Alexander Barta wurde im Penaltyschießen zum Matchwinner der Freezers.

© SID

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