Eishockey DEL
Spitzenteams in der DEL ohne Ausrutscher

Der ERC Ingolstadt bleibt nach dem 6:2-Erfolg über die Adler Mannheim Tabellenführer in der DEL. Auch die Verfolger Kölner Haie (6:4 gegen Kassel) und DEG Metro Stars (6:3 bei Hannover) fuhren Siege ein.

Nicht neues an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL): Der ERC Ingolstadt bleibt Spitzenreiter, dahinter gaben sich auch die Verfolger Kölner Haie und DEG Metro Stars keine Blöße. Der achtmalige deutsche Meister aus Köln hat Stephane Richer das Trainer-Debüt bei den Kassel Huskies verdorben. Die Rheinländer besiegten die Hessen, die nach dem 0:6 immerhin Moral bewiesen, am 40. Spieltag 6:4 (4:0, 2:2, 0:2) und festigten nach vier Siegen in Folge mit 76 Punkten den zweiten Tabellenplatz hinter dem ERC Ingolstadt (78). Die Panther setzten sich gegen DEL-Rekordchampion Adler Mannheim mit 6:2 (0:1, 4:1, 2:0) durch.

Unterdessen festigten die DEG Metro Stars durch einen ungefährdeten 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)-Erfolg bei den Hannover Scorpions mit 72 Zählern den vierten Platz hinter Titelverteidiger Eisbären Berlin (74), der bereits am Donnerstag zu einem mühsamen 6:4 gegen Aufsteiger Füchse Duisburg gekommen war.

Krefeld rückt wieder in Play-off-Nähe

Unterdessen hat sich die Krise der Frankfurt Lions (57) verschärft. Der Meister von 2004 kassierte gegen die Nürnberg Ice Tigers (69) eine bittere 1:6 (1:1, 0:4, 0:1)-Heimpleite, bleibt aber noch auf dem begehrten achten Platz, da Verfolger Hannover (56) ebenfalls verlor. Die Krefeld Pinguine (55) wittern dagegen nach dem 4:2 (1:1, 0:1, 3:0) gegen den Tabellenvorletzten Augsburger Panther wieder Morgenluft. Für die Iserlohn Roosters rückt die Play-off-Teilnahme indes nach dem 2:4 (1:1, 1:2, 0:1) bei den Hamburg Freezers (71) angesichts von elf Punkten Rückstand auf Rang acht in immer weitere Ferne.

In Köln erlebten Richer und die Huskies einen katastrophalen Fehlstart. Bereits nach 4:01 Minuten nahm der neue Coach beim Stande von 0:3 eine Auszeit, um sein Team aufzuwecken. Dave Mcllwain (3.), Alex Hicks (4.) und Eduard Lewandowski hatten innerhalb von 96 Sekunden für die Vorentscheidung gesorgt. Nach dem 4:0 von Sebastian Furchner (12.) und einem weiteren Doppelschlag durch Tino Boos und abermals Furchner innerhalb von zehn Sekunden (33.) zeigten die Gäste zumindest Gegenwehr und gestalteten das Ergebnis durch Tore von Manuel Klinge, Tobias Wörle, Sven Valenti und Ryan Kraft zumindest erträglich.

Ingolstadt vom Rückstand nicht beeindruckt

In Ingolstadt lagen die Gastgeber nach dem ersten Drittel durch Pierre Hedin (18.) zurück, drehten dann aber mächtig auf. Doug Ast (24.), Sean Tallaire (36.) sowie je zweimal Martin Jiranek (28./60.) und Jakub Ficenec (40./59.) sorgten für den letztlich ungefährdeten Sieg.

Düsseldorf sorgte in Hannover schon früh für klare Verhältnisse und führte nach Toren von Chris Schmidt nach 41 Sekunden sowie Todd Reirden (11.) und Daniel Kreutzer (15.) schon nach dem ersten Spielabschnitt 3:0. Nach dem 1:3 von Marty Murray (38.) keimte bei den Scorpions noch einmal Hoffnungen auf, die Alexander Sulzer postwendend (39.) zunichte machte. Klaus Kathan (45.) sorgte für das 6:1, ehe Andreas Morczinietz und Todd Warriner zum Endstand trafen.

Frankfurt erwischte durch den Treffer von Christopher Bright (10.) eigentlich einen Start nach Maß. Der Nürnberger Ausgleich durch Uli Maurer (17.) leitete dann aber die siebte Lions-Pleite in den letzten acht Spielen ein.

© SID

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