Eishockey DEL
Zahnlose Haie gehen in Hamburg baden

In der DEL haben die Kölner Haie bei den Hamburg Freezers eine bittere 2:6-Pleite kassiert und den Norddeutschen zu wichtigen Zählern im Kampf um die Pre-Play-offs verholfen.

Im drittletzten Spiel der regulären Saison sind die Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mächtig unter die Räder gekommen. Der bereits vorzeitig für die Play-offs qualifizierte achtmalige deutsche Meister unterlag mit 2:6 (0:4, 0:2, 2:0) bei den Hamburg Freezers, die damit wichtige Zähler im Kampf um den Einzug in die Pre-Play-offs sammelten.

Ice Tigers mit guten Karten

Unterdessen gehen die Nürnberg Ice Tigers mit großer Wahrscheinlichkeit als Spitzenreiter in die Play-off-Runde. Die Franken siegten bei den Augsburger Panthern 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) und benötigen damit nur noch maximal einen Punkt aus den restlichen zwei Partien. Die Eisbären Berlin (107), die bereits am Donnerstag den ERC Ingolstadt 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) besiegten und sechs Zähler hinter Nürnberg liegen, profitierten im Kampf um den zweiten Platz vom Ausrutscher der Haie (103).

Die Frankfurt Lions (95) verpassten allerdings mit dem 2:4 (0:1, 1:1, 1: 2) gegen die Iserlohn Roosters näher an den dritten Platz heranzurücken. Derweil muss Meister Adler Mannheim weiter auf den vorzeitigen Einzug in die Play-offs warten. Die Kurpfälzer kassierten bei den Hannover Scorpions eine 2:3 (0:1, 1:0, 1: 2)-Niederlage, bleiben mit 90 Zählern aber Fünfter vor Iserlohn (87) und Hannover (83). Im Kampf um die Pre-Play-offs haben die Krefeld Pinguine mit dem 5:3 (0:0, 2:1, 3:2) beim EHC Wolfsburg drei wichtige Punkte geholt. Im Kellerduell unterlag zudem Schlusslicht Füchse Duisburg dem Vorletzten Straubing Tigers 2:4 (0:0, 1:1, 1:3).

In Augsburg machten Petr Fical (15.), Ahren Spylo (31.) und Adrian Grygiel (49.) den Nürnberger Sieg perfekt. Für die Gastgeber, die damit kaum noch Chancen auf die Play-offs haben, traf Mathis Olimb (29.).

Haie sorgen für Ergebniskosmetik

Vor 12 878 Zuschauern in Hamburg sorgten die Gastgeber bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse, als Paul Manning (3.), Francois Fortier (5.), Brad Smyth (15.) und Christoph Brandner (18.) eine 4:0-Führung herausschossen. John Tripp (36.) und Florian Schnitzer (37.) erzielten die weiteren Hamburger Treffer, die Kölner Tore durch Mats Trygg (42.) und Stephane Julien (49.) waren nur noch Ergebniskosmetik.

In Hannover durfte Mannheim nach dem Führungstreffer der Gastgeber durch Adam Mitchell (19.) und dem Ausgleich von Tomas Martinec (28.) bis zum Schlussdrittel auf einen Sieg hoffen, ehe Rainer Köttstorfer (43.) und Sachar Blank (49.) für die Scorpions alles klar machten. Jeff Shantz (54.) konnte für Mannheim nur noch verkürzen.

© SID

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