Eishockey DEL
Zukunft der Scorpions bleibt vorerst ungeklärt

DEL-Klub Hannover blickt weiter in eine ungewisse Zukunft. Eine Diskussionsrunde in der Staatskanzlei um eine stärkere öffentliche Beteiligung an der Arena blieb ohne Ergebnis.

Der Eishockey-Klub Hannover Scorpions blickt nach wie vor in eine ungewisse Zukunft. Die Diskussionsrunde in der Staatskanzlei am Mittwoch zwischen Alleingesellschafter Günter Papenburg, dem Oberbürgermeister Stephan Weil und Vertretern der Landesregierung um eine stärkere öffentliche Beteiligung an der Arena ist vorerst ohne Ergebnis geblieben.

"Die Gespräche verliefen gut, aber wir haben uns auf ein nächstes Treffen Mitte Januar vertagt", sagte Marco Stichnoth, Geschäftsführer der Scorpions und der Arena.

Der Bauunternehmer Papenburg hatte als Alleingesellschafter der Scorpions und der neuen Halle gedroht, Gelder beim Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu kürzen, sollten sich die Parteien nicht annähern. Papenburg fühlt sich bei seinem Sportengagement von der Region und Stadt nicht ausreichend unterstützt.

Bereits am Dienstag war er vom Landgericht zur Rückzahlung von 2,5 Mill. Euro an die Region Hannover verurteilt worden. Diese Summe hatte der Kommunalverband im Jahr 2000 beim Hallenbau in Form so genannter Genussscheine vorgeschossen. Papenburg hatte dagegen argumentiert, es sei mündlich vereinbart worden, dass eine Rückzahlung nur dann in Frage komme, wenn die Arena Gewinne abwerfen sollte.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%