Eishockey International
2 008 erstmals Champions League im Eishockey

Ab 2008 wird es eine Champions League im Eishockey geben. Die europäische "Königsklasse" wird den Champions Cup ersetzen, den bislang die Landesmeister der sechs wichtigsten europäischen Verbände ausgespielt hatten.

Im Eishockey wird ab 2008 eine Champions League ins Leben gerufen. Das teilte der Weltverband Iihf am Rande der Weltmeisterschaft in Moskau mit. Die europäische "Königsklasse" wird den Champions Cup ersetzen, den die Landesmeister der sechs wichtigsten europäischen Verbände in den vergangenen Jahren ausgespielt hatten.

Dem neuen Wettbewerb sind zwei Qualifikationsrunden vorgeschaltet. Zunächst ermitteln die Länder, die in der europäischen Rangliste die Plätze sieben bis 24 belegen, sechs Teams, die in Runde zwei auf die Vizemeister aus den Top-6-Nationen treffen. In Hin- und Rückspiel werden die sechs Mannschaften ermittelt, die mit den sechs Meistern aus den Top-6-Nationen vier Dreier-Gruppen bilden. Die Gewinner der Gruppen erreichen das Halbfinale.

Deutscher Meister muss in Qualifikation

Der deutsche Meister muss zunächst in die erste Qualifikationsrunde, da Deutschland nicht mehr zu den besten sechs Nationen zählt. Die Champions aus Schweden, Tschechien, der Slowakei, Finnland, Russland und der Schweiz sind direkt qualifiziert. Insgesamt ist der Wettbewerb mit umgerechnet rund 9,7 Mill. Euro (16 Mill. Schweizer Franken) dotiert.

Zudem gab die Iihf bekannt, dass ab September 2008 der Victoria-Cup ausgespielt wird. Die Champions League gilt als Qualifikation für das Dreier-Turnier, an dem auch eine Mannschaft aus der nordamerikanischen Profiliga NHL teilnehmen wird. Der Sieger des Cups erhält 600 000 Euro (eine Million Schweizer Franken).

© SID

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