Eishockey International
Magnitogorsk geht im "Fall Malkin" vor Gericht

Der russische Eishockey-Klub Metallurg Magnitogorsk will vor Gericht eine Kompensation vom NHL-Klub Pittsburgh Penguins einfordern. Vertragsstreitigkeiten um Top-Stürmer Jewgeni Malkin sind der Grund für diese Maßnahme.

Der "Fall Malkin" ist offenbar noch längst nicht abgeschlossen: Nachdem der russische Eishockey-Star Jewgeni Malkin am Samstag in einer Nacht- und Nebelaktion seinen Klub Metallurg Magnitogorsk verlassen hat, um sich den Pittsburgh Penguins in der nordamerikanischen Profiliga NHL anzuschließen, verlangt der russische Verein nun eine finanzielle Entschädigung. Magnitogorsk-Generaldirektor Gennadi Welitschkin kündigte bereits den Gang vor ein Gericht an.

"Alle reden sie über Demokratie und den American Way, nur um uns dann schamlos den besten Spieler zu stehlen", empörte sich Welitschkin. "Das ist purer Sportterrorismus."

Malkin, von den Penguins 2004 als Draft-Pick Nummer eins ausgewählt, hatte sich heimlich aus dem Trainingslager des russischen Klubs in Finnland abgesetzt. Kurz zuvor hatte er sich mit Magnitogorsk noch auf einen neuen Vertrag geeinigt. Ob der 20-Jährige in der kommenden Saison nun für Pittsburgh auflaufen darf, entscheiden die Gerichte.

© SID

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