Eishockey International
Russland kann sich nicht mit der NHL einigen

Der russische Eishockey-Verband Rihf hat die Transferregelung mit der nordamerikanischen Profiliga NHL nun doch nicht akzeptiert. Rihf-Präsident Wladislaw Tretjak betonte jedoch seinen Wunsch nach einer Einigung.

Die Unterschrift unter die Transferregelung zwischen dem russischen Eishockey-Verband Rihf und der nordamerikanischen Profiliga NHL fehlt weiterhin. Nach Angaben von Rihf-Präsident Wladislaw Tretjak hat das geplante Vertragswerk die Interessen der russischen Klubs zu wenig berücksichtigt. Tretjak betonte jedoch auch angesichts der WM im kommenden Jahr im eigenen Land seinen Wunsch nach einer Einigung.

Die Transfermodalitäten waren 2005 vom Weltverband Iihf geregelt worden. Als einzige große Eishockey-Nation war Russland dem aus seiner Sicht "unfairen" Abkommen nicht beigetreten. Die Klubs wollten die Verhandlungen mit den NHL-Klubs selbst führen.

Falls keine Lösung des Problems gefunden wird, könnte Russland bei der WM der Verlust seiner NHL-Legionäre drohen. Diese Möglichkeit gab Iihf-Präsident Rene Fasel den Russen zu bedenken. Spieler, deren Länder nicht dem Iihf-Transfersystem beigetreten sind, kann der Einsatz im Nationalteam bei der WM untersagt werden.

© SID

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