Eishockey International
Tampa Bay eine Nummer zu groß für die Eisbären

Die Eisbären Berlin haben das Gastspiel von Tampa Bay Lightning in der Hauptstadt verloren. Der deutsche Meister unterlag dem NHL-Klub von Olaf Kölzig mit 1:4 (1:0, 0:2, 0:2).

Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin musste sich im Kräftemessen mit dem NHL-Klub Tampa Bay Lightning trotz einer couragierten Leistung geschlagen geben. Der Doublegewinner aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verlor zwar das Testspiel in der Hauptstadt gegen den Stanley-Cup-Sieger von 2004 mit 1:4 (1:0, 0:2, 0:2), überzeugte jedoch läuferisch und kämpferisch gegen die hochbezahlten Profis aus Übersee.

Stürmer Denis Pederson brachte die Eisbären vor 11 800 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften neuen Berliner Arena sogar mit 1:0 in Führung (17.). Oldie Gary Roberts (23.), Vladimir Mihalik (41.) und Jason Ward (47./54.) drehten jedoch mit ihren Treffern die Begegnung zugunsten des Klubs aus Florida, der in einer Woche in Prag gegen die New York Rangers in die neue NHL-Saison startet.

Ex-Berliner Kölzig glänzt bei Tampa Bay

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und erspielten sich gegen den hohen Favoriten zunächst zahlreiche Chancen. Lightning-Goalie Olaf Kölzig, der mit den Eisbären 2005 deutscher Meister wurde, bewahrte sein Team mit starken Paraden vor einem noch höheren Rückstand.

Ab dem zweiten Drittel zog Tampa Bay jedoch das Tempo an. Top-Spieler wie Vincent Lecavalier oder Steven Stamkos ließen ihre Klasse beim ersten Auftritt eines Teams aus der nordamerikanische Profiliga in Berlin seit knapp 50 Jahre immer öfter aufblitzen. Für Unterhaltung sorgte auch die Prügelei zwischen Richie Regehr und Ryan Malone, der wegen unnötiger Härte eine Spieldauerstrafe kassierte.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%