Eishockey International
Verbotene Substanzen im Blut von Tscherepanow

Im Blut von Alexej Tscherepanow befanden sich Spuren von leistungssteigernden Mitteln. Das ergab eine Untersuchung des vor zwei Monaten verstorbenen russischen Eishockey-Talents.

Das vor zwei Monaten verstorbene russische Eishockey-Talent Alexej Tscherepanow hatte vor seinem Tod verbotene Substanzen eingenommen. Dieses Ergebnis wurde am Montag von den russischen Untersuchungsbehörden veröffentlicht. Bei Analysen nach seinem Tod hatten Forensikexperten Spuren von leistungssteigernden Mitteln in seinem Blut gefunden.

Tscherepanow hätte gar nicht spielen dürfen

Bekannt war bereits, dass Tscherepanow an einer ischämischen Herzerkrankung gelitten hatte. Dabei wird der Herzmuskel nicht ausreichend durchblutet. Nach Angaben der Behörden hätte das Talent mit dieser Erkrankung gar nicht als Profi-Spieler aktiv sein dürfen. Den Klub-Ärzten droht nun ein juristisches Verfahren.

Der junge Spieler war in der Partie seines Klubs Awangard Omsk gegen Witias Tschechow im letzten Drittel zusammengebrochen. Der Stürmer, 2007 vom NHL-Klub New York Rangers gedraftet, wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert, doch die Ärzte konnten sein Leben nicht mehr retten.

Der "Sibirien Express" galt als eines der größten Talente

Tscherepanow, "Sibirien-Express" genannt, galt als eines der größten russischen Eishockey-Talente der Gegenwart. In 106 Spielen für Omsk verbuchte er 40 Tore und 29 Assists.

© SID

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