Eishockey International
Wada gibt im Fall Busch keine Ruhe

Im Fall Busch hat die Wada den Internationalen Sportgerichtshof angerufen. Der Eisbären-Spieler hatte eine Dopingprobe verweigert, war darauf aber nicht vom DEB gesperrt worden.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) gibt im Fall des Eishockey-Nationalspielers Florian Busch keine Ruhe und hat den Internationalen Sportgerichtshof CAS angerufen. "Wir erwarten, dass die Internationale Eishockey-Föderation Druck auf den DEB ausübt. Außerdem haben wir die Angelegenheit vor den Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne gebracht", sagte Wada-Generalsekretär David Howman bei Spiegel online.

Dosb lehnt Einspruch der Wada ab

Erst am Mittwoch hatte das Adhoc-Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb) den Einspruch der Wada gegen das milde Urteil des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) abgewiesen. Grund: Der DEB hatte den Nada-Code zum damaligen Zeitpunkt noch nicht in seinen Statuten verankert und Busch keine Athletenvereinbarung unterschrieben. Deshalb fehlte die Rechtsgrundlage für eine wie von der Wada geforderte zweijährige Sperre.

Der DEB hatte den 23 Jahre alten Stürmer von den Eisbären Berlin nach einer zunächst verweigerten und später nachgeholten Kontrolle am 6. März nur mit einer öffentlichen Verwarnung, einer Geldstrafe und gemeinnütziger Arbeit belegt.

© SID

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