Eishockey International
Zweite Pleite für Ingolstadt beim Spengler Cup

Die Gegner beim Spengler Cup erweisen sich für den ERC Ingolstadt als eine Nummer zu groß. Gegen Dynamo Moskau gab es die zweite Pleite im zweiten Spiel. Die Russen gewannen 7:4.

Der ERC Ingolstadt muss beim 82. Traditionsturnier um den Spengler Cup in Davos Lehrgeld zahlen. Der deutsche Eishockey-Pokalsieger von 2005 hielt sich gegen den sechsmaligen russischen Meister Dynamo Moskau am Sonntag zwar achtbar, konnte aber die 4:7 (2:2, 2:4, 0:1)-Niederlage vor 5 563 Zuschauern nicht verhindern. Gestartet waren die Ingolstädter mit einer 2:5-Niederlage gegen die Tschechen von HC Energie Karlsbad.

Nach der zweiten Niederlage ist der Außenseiter wie erwartet im Kampf um den Finaleinzug chancenlos. Vor dem letzten ERC-Spiel am Montag (15.00 Uhr) gegen Titelverteidiger Team Canada belegen die Panther den letzten Tabellenplatz. Moskau führt mit fünf Punkten vor dem HC Davos (4) und Team Canada (3), das 5:6 im Penaltyschießen gegen die Gastgeber verloren hatte. Karlsbad (2) ist Vierter.

"Wir wollen uns gegen Moskau so teuer wie möglich verkaufen", hatte ERC-Trainer Greg Thomson die Parole ausgegeben. Sein Team hielt sich daran und war zumindest im ersten Drittel gleichwertig. Danach waren die Russen, die das Turnier 1983 zum bislang einzigen Mal gewonnen hatten, in der teilweise überharten Partie aber nicht mehr zu stoppen.

Im ersten Durchgang hatte Ingolstadt durch einen Treffer durch Duncan Milroy sogar 2:1 geführt, nachdem zuvor Martin Hinterstocker die 1:0-Führung der Russen ausgeglichen hatte. Die weiteren Tore für die Oberbayern markierten Oliver Setzinger und Romano Lemm.

© SID

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