Eishockey Junioren
Kanada eine Nummer zu groß für DEB-Nachwuchs

Die deutschen U20-Junioren haben bei der WM in Ottawa die erwartete Pleite gegen Gastgeber Kanada kassiert. Trotz des 1:5 ist aber weiter der Viertelfinal-Einzug möglich.

Die deutschen Eishockey-Junioren haben sich bei der U20-WM in Ottawa gegen den großen Turnierfavoriten Kanada achtbar aus der Affäre gezogen. Das Team von Auswahltrainer Ernst Höfner unterlag dem Titelverteidiger zwar 1:5 (0:1, 1:1, 0:3), zeigte sich aber gerüstet für das entscheidende letzte Gruppenspiel gegen Tschechien. Mit einem Sieg am Dienstagabend kann der Aufsteiger den Einzug ins Viertelfinale und den damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt feiern.

Den einzigen Treffer für die DEB-Auswahl erzielte David Wolf (ETC Crimmitschau) zum 1:2-Anschluss (29.). Bester deutscher Spieler war jedoch Torhüter Philipp Grubauer (Belleville Bulls), der die Kanadier mit einigen Glanzparaden fast zur Verzweiflung brachte.

"Das war ein guter Test für uns"

"Wir haben vorher gewusst, dass wir gegen ein extrem talentiertes Team spielen. Unser Ziel war, es ihnen so schwer wie möglich zu machen. Das haben wir erreicht", sagte Bundestrainer Uwe Krupp, der Höfner als Co-Trainer in Ottawa unterstützt. Kanadas Coach Pat Quinn bestätigte Krupp: "Wir sind auf einen starken Gegner getroffen. Das war ein guter Test für uns."

Deutschland belegt in der Gruppe A mit einem Sieg (9:0 gegen Kasachstan) aus drei Spielen Rang drei. Gastgeber Kanada führt die Tabelle punktverlustfrei und mit einem Torverhältnis von 28:2 an.

© SID

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