Eishockey National
Busch: "Der Fehler lag bei mir"

Nach seinem Freispruch in der Affäre um die verweigerte Doping-Probe zeigt sich Florian Busch im Interview selbstkritisch: "Ich habe aus dem Fall gelernt. Der Fehler lag bei mir."

Nach seinem Freispruch in der Affäre um die verweigerte Doping-Probe äußert sich Eishockey-Nationalspieler Florian Busch von DEL-Klub Eisbären Berlin im Interview. "Ich bin erleichtert. Der Druck in den vergangenen neun Monaten war sehr groß", so Busch.

sid: "Das Adhoc-Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes sah von einer Dopingsperre gegen Sie ab. Wie geht es Ihnen nach dem Urteil?"

Florian Busch: "Ich bin erleichtert. Der Druck in den vergangenen neun Monaten war sehr groß. Den bin ich nun los. Da lässt sich viel leichter aufspielen."

sid: "Wann haben Sie von dem Urteil erfahren?"

Busch: "Erst kurz vor dem Spiel gegen Magnitogorsk. Ich konnte locker aufspielen. Der 2:1-Sieg über die Russen war die Krönung."

Frage: "Welche Lehren ziehen Sie aus dem Vorfall?"

Busch: "Ich habe aus dem Fall gelernt. Der Fehler lag bei mir. Aber es haben sich zahlreiche Leute für mich eingesetzt. Die Mannschaft stand hinter mir. Ich werde meine persönlichen Ziele in Zukunft zurückstellen und in erster Linie Teamarbeit leisten. Wir alle haben aus dem Fall gelernt."

Frage: "Gab es nach dem Fall vom März schon wieder Kontrollen?"

Busch: "Ich musste mich erst in der vergangenen Woche einem Urin- und Bluttest unterziehen. Insgesamt war ich schon wieder drei- oder viermal dran. Immer negativ. Überhaupt kenne ich keinen Fall, in dem ein Eishockeyspieler in den vergangenen 20 Jahren positiv getestet worden wäre."

Frage: "Wie stehen Ihre Chancen für die Nationalmannschaft?"

Busch: "Wir hatten ein gutes Jahr. Wir haben bei der WM einigermaßen gut abgeschnitten. Der Bundestrainer hat mit mir noch nicht gesprochen. Ich hoffe aber auf eine Berufung. Ich spiele gern für Deutschland."



© SID

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