Eishockey National
Wada legt Fall Busch noch nicht zu den Akten

Nationalspieler Florian Busch muss trotz der erteilten Spielgenehmigung für die weiteren WM-Spiele in Kanada durch den Weltverband Iihf um weitere Schritte der Wada fürchten.

Trotz der durch den Weltverband Iihf erteilten Spielgenehmigung für die weiteren WM-Partien der DEB-Auswahl, ist der Fall um Nationalspieler Florian Busch noch lange nicht beendet. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) werde die Entscheidung gründlich bewerten und möglicherweise Maßnahmen einleiten, erklärte Ulrike Spitz, Sprecherin der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada).

Die Nada zeigte sich vor allem erstaunt über die Begründung der Iihf, in Deutschland seien bislang nicht alle Rechtsmittel ausgeschöpft worden. "Da sind wir völlig anderer Meinung", sagte Spitz.

Der Weltverband Iihf hatte am Mittwoch wenige Stunden vor der Partie gegen Norwegen (2:3) entschieden, den Berliner Busch nicht aus dem Turnier zu nehmen, obwohl die Wada eine Schutzsperre gegen den 23-Jährigen gefordert hatte.

Busch hatte am 6. März eine unangemeldete Dopingkontrolle zunächst verweigert und fünf Stunden später nachgeholt. Die Probe war negativ. Der DEB hatte daraufhin eine öffentliche Verwarnung ausgesprochen und eine Geldstrafe in Höhe von 5 000 Euro sowie 56 Stunden gemeinnützige Arbeit verhängt. Gemäß des Nada-Codes wäre eine Zwei-Jahres-Sperre auszusprechen gewesen.

© SID

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