Eishockey Nationalmannschaft
Ausrutscher für Krupps Kufencracks bei WM-Test

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat im vorletzten Test vor der WM einen Dämpfer hinnehmen müssen. Das Krupp-Team verlor gegen Weißrussland 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1).

Zwei Tage nach dem 4:2-Erfolg gegen Weißrussland in Crimmitschau hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ohne zahlreiche Stammspieler das vorletzte Spiel vor der Weltmeisterschaft in Kanada mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1) verloren. Die Generalprobe für die Titelkämpfe in Kanada vom 2. bis 18. Mai findet für das Krupp-Team am Freitag in Bietigheim gegen Dänemark statt.

Der entscheidende Treffer gelang vor 2 553 Zuschauern Jaroslaw Tschupris nach 3:17 Minuten in der Overtime. Das 1:0 für die Gastgeber hatte der für die WM bereits gesetzte Ingolstädter Yannic Seidenberg nach 4:46 Minuten in Unterzahl und Vorlage seines Sturmkollegen Christoph Ullmann erzielt. Die Gäste, als Weltranglisten-Neunte zwei Ränge vor den Deutschen platziert, glichen in der elften Minute durch Dimitri Meleschkow in Überzahl aus.

Dresdner Arena nicht ausverkauft

Die Weißrussen zeigten sich im Gegensatz zur Pleite vom Samstag in Crimmitschau, als es nach nicht einmal sechs Minuten schon 0:3 gestanden hatte, stark verbessert und waren schon in der regulären Spielzeit weiteren Toren näher gewesen als die Krupp-Schützlinge. Kurz vor Ende des ersten Drittels überstand die DEB-Auswahl beim Stand von 1:1 vor allem dank des glänzenden Keepers Dimitri Kotschnew eine 3:5-Unterzahl. Da gab es sogar Sonderapplaus der sonst eher reservierten Anhänger in der neuen und nicht ausverkauften Arena des Zweitliga-Aufsteiger Dresdner Eislöwen.

Für das DEB-Team war es im elften Länderspiel gegen diesen Kontrahenten die fünfte Niederlage (zwei Remis). In der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt hatte es vor dem Doppel-Test in Sachsen gegen das Team von Headcoach Curt Fraser zwei Niederlagen gegen Finnland gegeben, der Vizeweltmeister ist am 3. Mai Auftaktgegner bei der WM.

Zum Kader des WM-Neunten sollen dann neben zehn diesmal noch geschonten Akteuren der DEL-Finalisten Berlin und Köln nach Möglichkeit auch sechs NHL-Profis gehören. Aber lediglich Dennis Seidenberg (Carolina Hurricanes) und Christoph Schubert (Ottawa Senators) sind nach dem Play-off-Aus ihrer Teams schon sicher dabei. Auch der Berliner Florian Busch, um den nach einer zunächst verweigerten Dopingkontrolle ein Streit entbrannt ist, soll nach DEB-Willen nominiert werden.

Deutschland weist in dieser Saison mit sieben Erfolgen und sieben Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz auf. Bei der WM stehen neben dem ersten Match gegen Finnland bislang die Begegnungen mit der Slowakei (5. Mai) und Norwegen (7. Mai) fest.

© SID

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