Eishockey Nationalmannschaft
DEB-Team besiegt auch Slowenien

Das deutsche Eishockey-Nationalteam hat das Olympia-Qualifikationsturnier in Hannover mit einer weißen Weste beendet. Das Team von Trainer Uwe Krupp bezwang auch Slowenien mit 2:1.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die Olympia-Qualifikation in Hannover mit der Maximalbilanz von drei Siegen in drei Spielen abgeschlossen. In der unbedeutenden letzten Partie am Sonntag gegen Slowenien setzte sich das Team von Bundestrainer Uwe Krupp mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) durch. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hatte bereits am Samstag durch das 2:1 gegen Österreich nach dem 7:1 zum Auftakt gegen Japan sein Ticket für die Olympischen Spiele 2010 gelöst.

Vor 3 758 Zuschauern erzielten der Mannheimer Michael Hackert (13.) und Neuling Travis Mulock vom Zweitligisten Tölzer Löwen (22.) die Tore zum siebten Sieg im neunten Vergleich mit dem WM-Absteiger, der gegen die deutsche Mannschaft weiter auf seinen ersten Erfolg wartet. Für die Slowenen, die mit einer 4:5-Pleite nach Penaltyschießen gegen Japan ihre Olympia-Chance verspielt hatten, traf Ales Music (49.).

Krupp verzichtete auf den angeschlagenen Berliner Sven Felski. Im Tor kam der Augsburger Dennis Endras zu seinem zweiten Länderspiel von Beginn an.

Krupp-Truppe bei Olympia gegen Schweden, Finnland und Weißrussland

Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver trifft die DEB-Auswahl nun in der Vorrundengruppe C auf Schweden, Finnland und Weißrussland. Gastgeber Kanada spielt in der Gruppe A gegen die USA, die Schweiz sowie Norwegen. Weltmeister Russland muss sich in der Gruppe B mit Tschechien, der Slowakei und Lettland auseinandersetzen.

Die Letten lösten im zweiten Qualifikationsturnier in Riga durch ein 4:1 (2:0, 1:0, 1:1) gegen Italien das Olympia-Ticket. Der Weltranglisten-Elfte hatte schon ihre ersten beiden Spiele gegen Ungarn (7:3) und die Ukraine (4:2) gewonnen.

Die Gruppensieger und der beste Zweite der drei Staffeln qualifizieren sich beim olympischen Turnier direkt für das Viertelfinale. Die anderen acht Teams spielen die restlichen vier Plätze für die Play-offs aus.

© SID

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