Eishockey Nationalmannschaft
Florian Busch muss weiter auf Urteil warten

Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird erst am 12. Juni das Urteil im Fall des deutschen Eishockey-Profis Florian Busch fällen. Das bestätigte DEB-Präsident Uwe Harnos.

Eishockey-Profi Florian Busch muss weiter auf eine Entscheidung in seinem Fall warten. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne wird erst am 12. Juni ein Urteil fällen, sagte Uwe Harnos, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), dem Sport-Informations-Dienst (SID). Dabei geht es nur um die Klage der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) gegen den Weltverband Iihf, der den Stürmer des deutschen Meisters Eisbären Berlin bei der WM 2008 in Kanada nicht gesperrt hatte.

Für die zweite Klage gegen das Urteil des Adhoc-Schiedsgerichts des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb), das gegen Busch ebenfalls keine Sperre verhängt hatte, ist noch kein Termin festgesetzt worden. "Es ist ein Trauerspiel", sagte Harnos. Eigentlich hatte der CAS nach der fast siebenstündigen Anhörung am 22. April eine Entscheidung im Mai angekündigt.

Busch hatte am 6. März 2008 eine Dopingkontrolle zunächst verweigert und später nachgeholt. Das zuständige DEB-Gremium sperrte ihn jedoch nicht wie von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) gefordert für zwei Jahre, sondern verhängte nur eine Geldstrafe und erlegte ihm gemeinnützige Arbeit auf.

Das Adhoc-Schiedsgericht sperrte Busch ebenfalls nicht, weil er die Athletenvereinbarung nicht unterschrieben hatte. Die Verfahren vor dem CAS könnten sowohl mit einem Freispruch als auch mit einer nachträglichen Sperre für den Berliner Stürmer enden.

© SID

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