Eishockey Nationalmannschaft
Hock und Kreutzer fahren nicht mit nach Kanada

Bundestrainer Uwe Krupp verzichtet bei der Weltmeisterschaft in Kanada auf Topscorer Robert Hock. Der noch nicht vollständig genesene Daniel Kreutzer wird ebenfallls fehlen.

Im Einvernehmen mit Bundestrainer Uwe Krupp fährt die deutsche Nationalmannschaft ohne Topscorer Robert Hock vom 2. bis 18. Mai zur Weltmeisterschaft nach Kanada. Der 35 Jahre alte Mittelstürmer möchte die nächste Zeit bei seiner hochschwangeren Frau in Florida verbringen. Bereits am Sonntagabend flog der beste Punktesammler in der abgelaufenen Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach den zwei Test-Länderspielen gegen Finnland (1:3 und 0:4) in seine Wahlheimat Florida.

"Er hat sich in erster Linie entschieden, bei seiner Frau zu sein. Er hätte aber auf jeden Fall auf dem Niveau spielen können", sagte Krupp. Allerdings betonte der ehemalige NHL-Profi, dass Hock eher ein Spieler für die ersten zwei Reihen sei und die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) dort bereits sehr gut besetzt sei. Zudem könne Hock, der zuvor sechseinhalb Jahre nicht für Deutschland gespielt hatte, nicht in Unterzahl eingesetzt werden.

"Für die Zukunft bleiben wir aber in Kontakt. Man weiß ja nie, was passiert. Mal schauen, ob er beim Deutschland-Cup im November Lust hat oder lieber Golf spielt", meinte Krupp.

Daniel Kreutzer wird bei der WM ebenfalls fehlen. Der Stürmer der DEG Metro Stars, der aufgrund des Pfeifferschen Drüsenfiebers monatelang pausieren musste, will sich vollständig regenerieren. "Ich muss noch den letzten Rest der Krankheit aus meinem Körper bringen. Auch Krupp hat mir geraten, ich solle an meine Gesundheit denken", sagte Kreutzer der NRZ. In den nächsten Tagen und Wochen wolle er den Stress der Saison hinter sich lassen.

Zum DEB-Kader hinzugestoßen sind NHL-Torhüter Dimitri Pätzold (San Jose Sharks), Verteidiger Sabastian Osterloh (Frankfurt Lions) und der Düsseldorfer Stürmer Patrick Reimer. Alle gehören zum Aufgebot für die beiden Tests gegen Weißrussland am 19. und 21. April in Crimmitschau und Dresden.

© SID

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