Eishockey Nationalmannschaft
Krupp genießt beim DEB weiter hohes Ansehen

Uwe Krupp genießt auch nach dem vorletzten Platz bei der WM in der Schweiz hohes Ansehen. Das Vertrauen in den Nationaltrainer war laut Franz Reindl "nie in Frage gestellt worden".

Im Deutschen Eishockey-Bund (DEB) hat man trotz des vorletzten Platzes der Nationalmannschaft bei der WM in der Schweiz nie an Trainer Uwe Krupp gezweifelt und will auch in Zukunft an dem ehemaligen NHL-Profi festhalten. "Ja, er genießt unser Vertrauen und setzt sein Engagement wie geplant fort. Das war von uns auch nie in Frage gestellt worden", sagte DEB-Sportdirektor Franz Reindl der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Reindl ist überzeugt, dass man auf die Kritik an Krupp aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die richtige Antwort gefunden habe. "Krupp wird seinen Lebensmittelpunkt aus Nordamerika zurück nach Deutschland verlegen. Er ist dann dichter dran an den Spielern und für alle besser erreichbar", sagte Reindl. Krupp suche zurzeit eine Wohnung in Köln.

Reindl macht sich um WM 2010 "keine Sorgen"

Trotz des großen Imageverlustes durch das schlechte Abschneiden in der Schweiz sieht Reindl bald Gelegenheiten zur Wiedergutmachung: "Um die WM 2010 oder Olympia mache ich mir keine Sorgen. Krupp wird sieben bis acht Spieler, die gezeigt haben, dass sie dem Druck nicht gewachsen waren, austauschen."

Reindl sagte, dass man wegen des schlechten Abschneidens bei der WM Krupp keine Vorwürfe machen könne. "Gescheitert sind wir an der katastrophal schlechten Effektivität. Wir haben 3,3 Prozent unserer Torchancen genutzt - eine erschreckend schwache Ausbeute."

Das Angebot der Liga, mehr Verantwortung zu übernehmen, sei beim DEB registriert worden. "Wir laden zur totalen Mitarbeit ein und bieten an, die DEL-Trainer künftig noch intensiver in die Arbeit mit dem Nationalteam einzubinden", sagte Reindl der FAZ.

© SID

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