Eishockey Nationalmannschaft
Krupp plant mit Ustorf und Hock

Bundestrainer Uwe Krupp will in Zukunft wieder Stefan Ustorf und Robert Hock für das Nationalteam berufen. Ustorf hatte eigentlich 2005 seine internationale Karriere beendet.

Bundestrainer Uwe Krupp baut in Zukunft wieder auf DEL-Topscorer Robert Hock und "Eisbär" Stefan Ustorf. Während Hock definitiv wieder den Adler auf dem Trikot tragen soll, muss Krupp beim ehemaligen Kapitän Ustorf noch Überzeugungsarbeit leisten. "Stefan weiß zwar noch nichts von seinem Glück. Aber ich werde ihn überreden, noch einmal das Nationaltrikot anzuziehen. Der Junge ist in einer Traumform, da muss er einfach für Deutschland bei der WM spielen", sagte Krupp der Märkischen Oderzeitung.

Der 34-jährige Ustorf hatte nach dem Wiederaufstieg bei der B-WM 2005 in Frankreich seine internationale Karriere nach 122 Länderspielen beendet. In der laufenden Saison präsentiert sich der Mittelstürmer in Topform: Vor dem Freitagsspiel der Eisbären gegen Iserlohn hatte er bereits 46 Scorerpunkte auf dem Konto und damit seine beste Bilanz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) von 2001/02 eingestellt.

Krupp kündigte zudem an, den DEL-Topscorer Hock zu den WM-Vorbereitungsspielen im April einzuladen. "Was Hock für uns bringen kann, das wissen wir erst, wenn er für uns gespielt hat. Das werden wir im WM-Lehrgang sehen, deshalb laden wir ihn ein", sagte der Bundestrainer der Süddeutschen Zeitung.

Krupp hatte den 35 Jahre alten Mittelstürmer von den Iserlohn Roosters beim Vierländerturnier vor zwei Wochen in Lausanne nicht berücksichtigt und damit viel Unverständnis hervorgerufen. Hock, mit 17 Toren und 50 Assists vor den Freitagsspielen die Nummer eins in der DEL-Scorerliste, hat das letzte seiner nur 22 Länderspiele am 11. November 2001 bestritten.

Krupp hatte die Nichtnominierung des Iserlohners mit Schwächen in der Defensive begründet. "Er hat seine Qualitäten in der Offensive und wird uns international in der Defensive nicht helfen", erklärte der Bundestrainer. In Iserlohn indes betonen alle Verantwortlichen, dass Hock sich gerade in dieser Hinsicht deutlich verbessert habe. "Robert hat im defensiven Bereich extrem dazugelernt", lobte Manager Karsten Mende, "sonst wäre er nicht unser Kapitän und würde nicht so oft in Unterzahl spielen".

Vor der Weltmeisterschaft in Kanada (2. bis 18. Mai) bestreitet die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) fünf Testspiele. Am 10. und 11. April ist in Regensburg und München Finnland der Gegner, am 19. und 21. April in Crimmitschau und Dresden Weißrussland sowie am 25. April in Bietigheim Dänemark.

© SID

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