Eishockey NHL
Bruins nach Niederlage aus dem Play-off-Rennen

Nach der 2:4-Niederlage gegen die Pittsburgh Penguins haben die Boston Bruins und Nationalspieler Marco Sturm keine Chance mehr auf eine Teilnahme an den Play-offs in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL.

Die Spieler der Boston Bruins aus der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL können ihren Sommerurlaub buchen. Das Team des deutschen Nationalspielers Marco Sturm unterlag auf eigenem Eis den Pittsburgh Penguins 2:4 und hat dadurch keine Chancen mehr auf eine Play-off-Teilnahme. Zwar haben die Bruins bei noch fünf ausstehenden Spielen "nur" zehn Punkte Rückstand, doch die direkten Konkurrenten spielen noch gegeneinander, so dass Sturm und Co. selbst bei fünf Siegen nicht vorbeiziehen könnten. Pittsburgh hingegen kletterte durch den Erfolg an die Spitze der Atlantic Division und damit auf Rang zwei der Eastern Conference.

Vor 17 095 Zuschauern im TD Banknorth Garden gingen die Gastgeber bereits nach 45 Sekunden durch einen Treffer von Brandon Bochenski in Führung. Doch schon knapp zweieinhalb Minuten später kamen die Penguins zum Ausgleich. Während Bostons Angreifer Sturm eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Bandenchecks absaß, markierte Erik Christensen in Überzahl den Ausgleich.

Christensen trifft doppelt für Pittsburgh

Zwischen der zehnten und zwölften Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst gingen die Gäste durch Colby Armstrong in Führung (9:18), ehe Phil Kessel für die Hausherren ausglich (10:56). Wenig später legten die "Pinguine" jedoch nach und kamen durch den zweiten Treffer von Christensen zur erneuten Führung (11:18). Nach torlosem Mitteldrittel sorgte Ewgeni Malkin zur Mitte des Schlussdrittels für den 4:2-Endstand.

Einmal mehr war Sidney Crosby der überragende Spieler bei den siegreichen Penguins. Der Kanadier war an drei der vier Pittsburgher Treffer unmittelbar beteiligt. "Die Tabellenführung in der Atlantic Division ist ein schöner kleiner Meilenstein für uns", freute sich Crosby.

Auf der anderen Seite herrschte hingegen Trauer. "Es tut schon weh, wenn man definitiv keine Chance mehr auf die Play-offs hat", sagte Bruins-Verteidiger Zdeno Chara nach dem Match. "Wir hatten zwischendurch eine gute Serie, doch am Ende hat es nicht gereicht. Trotzdem müssen wir weiter alles geben. Für die Ehre, unseren Verein und für uns selber."

Die Spiele des Tages in der Übersicht

Boston Bruins - Pittsburgh Penguins 2:4, Atlanta Thrashers - Toronto Maple Leafs 3:2 n.V., Columbus Blue Jackets - Anaheim Ducks 2:5, St. Louis Blues - Edmonton Oilers 5:2, Nashville Predators - Detroit Red Wings 1:2, Minnesota Wild - Calgary Flames 2:4, Phoenix Coyotes - Colorado Avalanche 3:4, Los Angeles Kings - Vancouver Canucks 1:3.

© SID

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