Eishockey NHL
Carolina Hurricanes stürmen zum Stanley-Cup-Sieg

Ein 3:1-Erfolg im entscheidenden siebten Finalspiel gegen die Edmonton Oilers sicherte den Carolina Hurricanes erstmals in der Geschichte den Titel in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL.

Im letzten Spiel der "best-of-seven"-Serie um den Titel in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga haben sich die Carolina Hurricanes gegen die Edmonton Oilers 3:1 (1:0, 1:0. 1:1) durchgesetzt und damit zum ersten Mal in der Geschichte den Stanley Cup gewonnen. Die Hurricanes, die fast das erste Team in 64 Jahren geworden wären, das eine 3:1-Führung im NHL-Finale noch aus der Hand gegeben hätte, verdankten ihren Erfolg vor allem Rookie-Sensation Cam Ward im Tor. Der Goalie machte 22 Saves und ließ nur einen einzigen Treffer zu.

Im ersten Drittel waren die Hurricanes in Raleigh nicht zu stoppen. Angetrieben von ihren Fans war Carolina in den Anfangsminuten das aggressivere Team und ging bereits nach 1:26 Minuten durch Verteidiger Aaron Ward in Führung. Edmonton konnte sich wieder einmal beim wieder überragenden Schlussmann Jussi Markkanen bedanken, dass der Rückstand in der Folgezeit nicht noch höher ausfiel. Doch in der fünften Minute des zweiten Drittels war Frantisek Kaberle zur Stelle, der den Finnen im Tor der Oilers zum 2:0 überwand.

Auf der anderen Seite litt die Offensive der Gäste an Ladehemmungen. Auch ein 5-zu-3-Powerplay zum Ende des zweiten Drittels konnte Edmonton nicht nutzen. Carolina-Goalie Ward erwies sich auch in dieser Unterzahlsituation als unüberwindbar und wurde nach der Partie mit der Conn-Smythe-Trophäe für den wertvollsten Spieler der Play-off-Saison ausgezeichnet.

Im letzten Abschnitt kamen die Oilers mit ihrem Anschlusstreffer durch Fernando Pisani, der sein 14. Tor in den Play-offs erzielte, noch einmal heran. Doch Justin Williams machte mit seinem Treffer in der letzten Minute aus Sicht der Hurricanes alles klar.

Carolina-Verteidiger Glen Wesley konnte damit ebenso seinen ersten Stanley-Cup-Sieg feiern wie Kapitän Rod Brind´Amour, Bret Hedican, Ray Whitney und Doug Weight, der allerdings im letzten Spiel wegen einer Schulterverletzung nicht aufs Eis konnte. "Wir haben zu viele Spieler, die viele Opfer in ihrer Karriere gebracht haben, um den Stanley Cup zu gewinnen. Es wurde einfach einmal Zeit," sagte Brind´Amour nach der Partie.

© SID

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