Eishockey NHL
Detroit-Verteidiger Fischer erleidet Herzanfall

Das NHL-Spiel der Red Wings gegen Nashville musste im ersten Drittel abgebrochen werden. Detroit-Verteidiger Jiri Fischer hatte einen Herzanfall erlitten und musste noch auf der Ersatzbank reanimiert werden.

Aufgrund eines tragischen Zwischenfalls musste die Partie zwischen den Detroit Red Wings und den Nashville Predators in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga (NHL) beim Stand von 1:0 für die Gäste aus Nashville im ersten Drittel abgebrochen werden. Detroit-Verteidiger Jiri Fischer erlitt einen Herzanfall und musste reanimiert werden.

Babcock: "Sein Herz hatte aufgehört zu schlagen"

Fischer, bei dem bereits im Jahr 2002 ein irregulärer Herzschlag diagnostiziert wurde, fuhr 7:31 Minuten vor Ende des ersten Drittels auf die Ersatzbank, brach an der Schulter eines Teamkollegen zusammen und fiel dann zu Boden. "Sein Herz hatte aufgehört zu schlagen und wir haben keinen Puls gefühlt", schilderte Coach Mike Babcock die dramatischen Ereignisse zu Spielbeginn. "Sie haben ihn dann an den Defibrillator angeschlossen, reanimiert und die Herz-Lungen-Massage durchgeführt", so der Coach weiter. Anschließend transportierten die Ärzte den Tschechen unter den Augen der schockierten Fans aus der Joe Louis Arena und brachten ihn ins Detroit Hospital. "Wir waren sehr besorgt und haben um sein Leben gebangt", äußerte sich Red-Wings-Kapitän Steve Yzerman sichtlich schockiert.

Zustand stabilisiert

Der Schiedsrichter unterbrach zunächst die Partie und ließ das Eis neu richten, ehe er in Absprache mit beiden Trainern und Liga-Offiziellen das Spiel abbrach. Berichten des Vereins zu Folge hat sich der Zustand des 25-Jährigen mittlerweile wieder stabilisiert, er war ansprechbar und konnte selbständig atmen. Fischer wird aber während der nächsten Tage für weitere Untersuchungen im Krankenhaus bleiben. Ein Nachholtermin für die Partie wird noch angesetzt.

Sturm trifft und verliert

Unterdessen gerieten die weiteren Montagspiele angesichts der Ereignisse in Detroit eher in den Hintergrund. In Edmonton konnten sich die heimischen Oilers im Shootout mit 2:1 gegen die San Jose Sharks durchsetzen. Dabei machte Oilers-Stürmer Ryan Smyth mit dem entscheidenden Penalty den Erfolg gegen die Haie um die deutschen NHL-Cracks Christian Ehrhoff, Marcel Goc und Marco Sturm perfekt. Rookie Michael Morrison im Tor von Edmonton zeigte mit 21 Saves eine überzeugende Leistung. Nur Marco Sturm konnte den Keeper im Shootout überwinden, aber auch der deutsche Olympia-Kandidat für Turin konnte die sechste Niederlage in Folge für die Sharks nicht abwenden.

Derweil war Tony Amonte der Matchwinner für die Calgary Flames, die sich ebenfalls im Shootout gegen Colorado Avalanche mit 3:2 durchsetzen konnten.

© SID

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