Eishockey NHL
Favoritensiege zum Auftakt der NHL-Play-offs

Die Play-offs in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL sind ohne Überraschungen gestartet. Während Ottawa, Detroit und Calgary zum Auftakt gewannen, verloren die San Jose Sharks in Nashville.

Zum Auftakt der diesjährigen Play-offs in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL haben sich die Favoriten keine Blöße gegeben. Auch die Ottawa Senators, die ohne den deutschen Nationalspieler Christoph Schubert antraten, haben zum Auftakt gewonnen. Die Kanadier besiegten Titelverteidiger Tampa Bay Lightning 4:1. Eine Niederlage gab es hingegen für die San Jose Sharks mit den beiden deutschen Kufencracks Christian Ehrhoff und Marcel Goc. Die Kalifornier unterlagen bei den Nashville Predators 3:4.

Die Ottawa Senators sind als punktbestes Team der Eastern Conference in die Play-offs gegangen. Dementsprechend groß sind die Erwartungen in der kanadischen Hauptstadt. 19 660 Zuschauer wollten zum Auftakt der Play-offs einen Sieg ihrer "Lieblinge" gegen Titelverteidiger Tampa Bay Lightning sehen. Doch den besseren Start im Scotiabank Place erwischten die Gäste aus Florida. Eine Minute vor Ende des ersten Drittels brachte Vincent Lecavalier die "Blitze" im Power-Play in Führung.

Offener Schlagabtausch im Mitteldrittel

Auch im zweiten Spielabschnitt drückte Tampa Bay aufs Tempo - es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einem torlosen Mitteldrittel ging Tampa mit dem knappen Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Nach 5:06 Minuten erlöste der Tscheche Martin Havlat die Senators mit seinem Treffer zum 1:1. Als wenige Augenblicke (6:13) später Jason Spezza im Power-Play auf 2:1 für Ottawa erhöhte, gab es bei den Zuschauern kein Halten mehr. Die Gäste aus den USA waren geschockt und kassierten durch Mike Fisher sogar einen Unterzahltreffer zum 1:3. Als Gästetrainer John Tortorella alles auf eine Karte setzte und 46 Sekunden vor Ende der Spielzeit Torhüter John Grahame aus dem Kasten nahm machte Ottawa in Person von Daniel Alfredsson alles klar. Der Schwede hatte keine Mühe, den Puck im leeren Tor zum 4:1-Endstand unterzubringen.

Niederlage für Ehrhoff und Goc

Die San Jose Sharks galten als das Team der Stunde. Zum Ende der regulären Spielzeit feierten die Sharks acht Siege in Folge. Bei den Nashville Predators musste sich das Team trotz früher Führung am Ende mit 3:4 geschlagen geben. Zunächst gingen die Gäste aus dem US-Bundesstaat Kalifornien durch Mark Smith in Führung, Marcel Goc lieferte hierzu die Vorlage. Doch Power-Play-Treffer von Mike Sillinger, Martin Erat und Shea Weber drehten das Spiel noch im ersten Drittel zu Gunsten der Predators.

Zwar kamen die "Haie" durch Tore von Nils Ekman und Scott Thornton noch einmal zum Ausgleich, doch ein weiterer Überzahltreffer von Adam Hall besiegelte die Niederlage. Christian Ehrhoff stand 21:10 Minuten auf dem Eis und kassierte im ersten Drittel eine Strafzeit wegen Behinderung. Marcel Goc spielte 8:04 Minuten und steuerte eine Vorlage bei.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Ottawa Senators - Tampa Bay Lightning 4:1, Detroit Red Wings - Edmonton Oilers 3:2 n.V., Calgary Flames - Mighty Ducks of Anaheim 2:1 n.V., Nashville Predators - San Jose Sharks 4:3

© SID

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