Eishockey NHL
Hecht-Team ist Maß der Dinge

Zum Abschluss der Vorrunde hat Jochen Hecht mit den Buffalo Sabres die Presidents Trophy für das punktbeste Team der NHL geholt. Auch der Klub von Christoph Schubert verabschiedete sich mit einem Sieg in die Play-offs.

Für die deutschen Spieler in der nordamerikanischen Profi-Liga NHL ging die Vorrunde überwiegend positiv zu Ende. Jochen Hecht feierte mit den Buffalo Sabres einem Prestige-Erfolg, Marco Sturm erzielte für die Boston Bruins sein 27. Saisontor und die Klubs von Christoph Schubert und Dennis Seidenberg schlossen den vorletzten Spieltag am Ostersamstag mit Siegen ab. Als letztes Team der Western Conference lösten die Calgary Flames das Play-off-Ticket.

Schuberts Senators haben Play-off-Heimrecht

Auch dank einer Torvorlage von Schubert siegten die Ottawa Senators 6:3 in Boston und haben damit zum Play-off-Start zuerst Heimrecht gegen die Pittsburgh Penguins. Sturms Treffer zum 1:0 konnte die sechste Niederlage in Folge der ausgeschiedenen Bruins nicht verhindern.

Mit dem entthronten NHL-Meister Carolina Hurricanes gewann Seidenberg 5:4 nach Verlängerung gegen die Florida Panthers und steht Bundestrainer Uwe Krupp nun frühzeitig für die WM in drei Wochen in Russland zur Verfügung. Die Hurricanes, die zuvor ihre Play-off-Chance verspielt hatten und als dritter NHL-Titelverteidiger vorzeitig ausgeschieden waren, unterlagen 24 Stunden vorher 1:4 bei den Atlanta Thrashers.

Sabres bestes Team der Liga

Hecht hatte mit den Sabres schon vor dem letzten Vorrundenspiel in der Nacht zum Montag bei den Philadelphia Flyers Grund zum Feiern. Das Team des Ex-Mannheimers gewann 2:0 gegen die Washington Capitals und sicherte sich als bestes NHL-Team der Vorrunde die ´Presidents Trophy´. In Washington stellte Buffalo mit dem 53. Saisonsieg zudem einen Vereinsrekord auf. Im Tor der Capitals endete dagegen für Olaf Kölzig die Saison ebenso trostlos mit nur 70 Punkten und dem letzten Platz in der Southeast Division wie im Vorjahr.

Eine 3:4-Heimniederlage gegen die Vancouver Canucks leisteten sich die San Jose Sharks. Da die Anaheim Ducks gleichzeitig 4:3 bei den Columbus Blue Jackets gewannen, hatte das Team von Christian Ehrhoff und Marcel Goc ohnehin keine Chance, den Division-Titel am Pazifik zu erringen. Eine 2:3-Pleite auf eigenem Eis gegen die Edmonton Oilers konnten sich die Calgary Flames leisten, da auch Colorado Avalanche 2:4 gegen die Nashville Predators verlor und den Kanadiern den letzten freien Play-off-Platz im Westen nicht mehr streitig machen konnte. Für Colorado ist die Saison erstmals seit 1994 vorzeitig beendet.

© SID

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