Eishockey NHL
Herber Dämpfer für Buffalos Play-off-Ambitionen

Die Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL werden vermutlich ohne die Buffalo Sabres stattfinden. Das Team um Jochen Hecht verlor gegen Detroit mit 1:4.

Der deutsche Nationalspieler Jochen Hecht und die Buffalo Sabres können langsam aber sicher ihren Sommerurlaub planen. Im Rennen um die Play-off-Plätze der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL unterlagen die Sabres vor 18 690 Zuschauern im ausverkauften Hsbc Center den Detroit Red Wings mit 1:4. Drei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison hat Buffalo als Zehnter der Eastern Conference vier Punkte Rückstand auf Platz acht, der noch zur Teilnahme an den Play-offs berechtigen würde. Titelverteidiger Detroit bleibt nach dem Sieg Zweiter der Western Conference, vier Punkte hinter den San Jose Sharks.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und hatten einige Chancen, in Führung zu gehen. Allerdings präsentierte sich Red-Wings-Torhüter Chris Osgood in hervorragender Form. Der 36 Jahre alte Schlussmann parierte mehrfach glänzend und durfte nach dem Spiel den 389. Sieg seiner NHL-Karriere feiern. In der ewigen NHL-Bestenliste zog Osgood mit dem Tschechen Dominik Hasek gleich und schob sich auf Rang zehn vor.

Erst im Mitteldrittel sahen die Zuschauern den ersten Treffer des Abends. Brad Stuart brachte die Red Wings in Überzahl in Führung. Ein Doppelschlag von Marian Hossa, die Saisontore 39 und 40 für den Tschechen, sorgten im Schlussdirittel für das zwischenzeitliche 3:0. Paul Gaustad ließ die Gastgeber mit seinem Treffer 10:06 Minuten vor dem Ende noch einmal kurzzeitig hoffen, doch Niklas Lidström stellte mit seinem Empty-Net-Goal 37 Sekunden vor dem Ende den 4:1-Endstand her. Jochen Hecht kam bei Buffalo 18:48 Minuten zum Einsatz, konnte sich aber nicht in die Scorerliste eintragen.

"Das ist hart. Solange man nicht auch rechnerisch keine Chance mehr auf die Play-offs hat, darfst Du das Ziel nicht aus den Augen velieren", sagte Sabres-Torhüter Ryan Miller nach dem Spiel. "Wir haben uns selbst in diese Situation gebracht. Jetzt müssen wir sehen, was wir daraus machen." In den verbleibenden Spielen muss Buffalo noch in Toronto und Carolina sowie zu Hause gegen die Boston Bruins antreten.

Senators ärgern Montreal

Auch wenn die Ottawa Senators erstmals nach 13 Jahren wieder die Play-offs verpasst haben, durfte sich das Team des deutschen Nationalspielers Christoph Schubert kurz vor Saisonende noch einmal freuen. Das Hauptstadtteam setzte sich bei den Montreal Canadiens 3:2 durch und versetzte den "Habs" damit im Rennen um die Play-off-Plätze einen Schock. Der Rekordchampion hat nach der Niederlage nur noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Nicht-Play-off-Platz. Schubert kam für Ottawa nur 4:39 Minuten zum Einsatz.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Buffalo Sabres - Detroit Red Wings 1:4, Montreal Canadiens - Ottawa Senators 2:3, Calgary Flames - Los Angeles Kings 4:1.

© SID

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