Eishockey NHL: Kein guter Tag für deutsche NHL-Cracks

Eishockey NHL
Kein guter Tag für deutsche NHL-Cracks

Einzig Christian Ehrhoff und Marcel Goc konnten in der NHL mit den San Jose Sharks einen Sieg feiern. Marco Sturm, Jochen Hecht, Olaf Kölzig und Dennis Seidenberg mussten allesamt Niederlagen einstecken.

Für Christian Ehrhoff und Marcel Goc lief es in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL in der Nacht auf Freitag nach Plan. Das deutsche Duo feierte mit den San Jose Sharks bei den Ottawa Senators ohne Verteidiger Christoph Schubert einen 2:0-Erfolg. Goc stand dabei 13 Minuten auf dem Eis und versuchte sich bei zwei Torschüssen, blieb dabei aber genauso erfolglos wie Ehrhoff, der bei fünf Minuten Einsatzzeit einen Torschuss abgab. Für die Sharks war es der 20. Saisonerfolg.

Besonders bitter verlief der Abend allerdings für Marco Sturm: Der Nationalspieler ging mit den Boston Bruins auf eigenem Eis gegen die Los Angeles Kings mit 0:6 unter. Sturm war fast 19 Minuten dabei, konnte die 27. Niederlage seines Teams aber auch nicht verhindern. Die Bruins bleiben Letzter der Northeast Division.

Auch Olaf Kölzig war trotz 23 Paraden machtlos: "Olie the Goalie" verlor mit den Washington Capitals bei den Dallas Stars mit 1:4 und blieb auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg. "Wir haben ihnen zuviel Respekt entgegengebracht", räumte Kölzig nach dem Spiel ein und sparte nicht mit Selbstkritik: "Ich stand den Jungs nicht zur Seite wie noch Anfang diesen Jahres."

Dennis Seidenberg kämpfte mit den Philadelphia Flyers wacker, unterlag bei den Detroit Red Wings jedoch letztlich mit 3:6. Das Spitzenspiel zwischen den Spitzenreitern der Atlantic und Central Division stand lange auf des Messers Schneide. Bis Mitte des zweiten Drittels torlos, legten beide Teams im letzten Abschnitt los. Beim munteren Scheibenschießen und insgesamt sieben Treffern trug sich auch Seidenberg, der 16 Minuten dabei war, in die Torschützenliste ein.

Eine unglückliche Niederlage musste schließlich Jochen Hecht mit den Buffalo Sabres einstecken. Die Sabres verloren gegen die Phoenix Coyotes mit 1:2 nach Penaltyschießen. Stürmer Hecht blieb bei drei Torschüssen erfolglos.

Feierlich begann der Spieltag im New Yorker Madison Square Garden. In einer 75-minütigen Zeremonie verabschiedeten die Rangers ihren Superstar Mark Messier in den Ruhestand. Der sechsmalige Stanley-Cup-Sieger belegt mit 1 887 Scorerpunkten in 1 756 Spielen Platz zwei in der ewigen NHL-Bestenliste hinter seinem ehemaligen Teamkollegen Wayne Gretzky (2 857). Sein Trikot mit der Nummer elf wurde unter dem Hallendach aufgehängt und wird bei den Rangers nicht mehr vergeben. Anschließend gewann New York 5:4 nach Verlängerung gegen die Edmonton Oilers, mit denen Messier fünf seiner sechs NHL-Titel gewann. Die Ergebnisse des Spieltages im Überblick:

Boston Bruins - Los Angeles Kings 0:6, Buffalo Sabres - Phoenix Coyotes 1:2, New York Islanders - Calgary Flames 3:2, New York Rangers - Edmonton Oilers 5:4, Florida Panthers - St. Louis Blues 3:1, Ottawa Senators - San Jose Sharks 0:2, Detroit Red Wings - Philadelphia Flyers 6:3, Dallas Stars - Washington Capitals 4:1

© SID

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