Eishockey NHL
Lidström warnt vor NHL-Showdown, Crosby hofft

Mit einer komfortablen 3:1-Führung geht Detroit in das fünfte Spiel der NHL-Finalserie gegen Pittsburgh. Dennoch hält Red-Wings-Kapitän Nicklas Lidström den Puck flach.

Noch ein Sieg fehlt den Detroit Red Wings im Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL, um den Gewinn des Stanley Cup zum ersten Mal seit 2002 endgültig perfekt zu machen. Mit einem komfortablen 3:1-Vorsprung geht der Vorrundenprimus in der Nacht zu Dienstag in das fünfte Spiel der "best-of-seven"-Serie gegen die Pittsburgh Penguins. Vor heimischer Kulisse soll möglichst der vierte Sieg her, um vorzeitig den elften Titelgewinn feiern zu können.

Detroit-Kapitän Lidström warnt

Die Ausgangslage für Detroit könnte besser kaum sein, doch in der "Motor City" herrscht angespannte Konzentration vor dem möglicherweise entscheidenden Spiel. "Wir wissen, dass wir noch gar nichts gewonnen haben und vier Siege benötigen, um den Stanley Cup zu holen", warnt Detroits schwedischer Kapitän Nicklas Lidström. "Aber wir sind sehr aufgeregt, schließlich haben wir die Chance, den Titel zu holen und das ist es doch, was du willst", freut sich der Schwede auf den nächsten Showdown.

"Pens"-Kapitän Crosby hofft

Aber auch die "Pinguine" haben längst nicht alle Titelträume aufgegeben, auch wenn die Statistik nicht viel Anlass zur Hoffnung gibt. Erst einmal in der Geschichte der NHL gelang es einem Team, einen 1:3-Rückstand in der Finalserie noch zu drehen. Vor 66 Jahren sicherten sich die Toronto Maple Leafs am Ende noch den Titel - und dies ausgerechnet gegen die Detroit Red Wings. "Wir wissen, wie es um uns steht", erklärt Pittsburghs Topstar Sidney Crosby. "Wir müssen gewinnen, um am Leben zu bleiben. So einfach ist das", so der Kapitän der "Pens".

Nicht zuletzt auf die Treffsicherheit des kanadischen Centers wird es in Spiel fünf auch ankommen, wartet doch Pittsburgh in der Joe Louis Arena noch auf den ersten Treffer in der Finalserie. Spiel eins verloren die Gäste mit 0:4, Spiel zwei gewann Detroit beim 3:0 ebenfalls mit einem "Shutout".

© SID

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