Eishockey NHL
Niederlagen für Kölzig und Schubert in der NHL

Für Torhüter Olaf Kölzig und Verteidiger Christoph Schubert gab es in der NHL nicht viel zu holen. Kölzigs Washington Capitals unterlagen den Detroit Red Wings 4:5, Schubert verlor mit Ottawa in Vancouver 2:3.

Sowohl Olaf Kölzig als auch Christoph Schubert gingen in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL in der Nacht auf Samstag als Verlierer vom Eis. Während Kölzigs Washington Capitals zu Hause den Detroit Red Wings mit 3:4 unterlagen, verloren Schuberts Ottawa Senators mit 2:3 nach Penaltyschießen bei den Vancouver Canucks. Trotz der Niederlage bleiben die Senators mit 43 Punkten das punktbeste Team der NHL.

Bei der Niederlage der Capitals war das gute Power-Play der Gäste aus Detroit ausschlaggebend. Die Red Wings konnte drei ihrer sechs Überzahlspiele in Tore ummünzen. "Unser Power-Play ist in dieser Saison wirklich hervorragend", jubilierte Red-Wings-Coach Mike Babcock nach dem Spiel. Mit einer Erfolgsqoute von 25 Prozent ist das Traditionsteam die beste Power-Play-Mannschaft der gesamten NHL. "Wir haben Spieler die schießen können und wir haben Spieler die den Puck perfekt servieren können", erklärte Babcock das Geheimnis des Erfolges.

Die Capitals, die in der Penalty-Killing-Rangliste auf Rang 29 (von 30) liegen hatten mit dem Überzahlspiel der Red Wings erhebliche Probleme. Trotzdem war Coach Glen Hanlon nicht unzufrieden: "Wir haben heute ein großartiges Spiel geliefert, aber Detroit war einfach zu gut für uns. Sie haben ein tolles Hockey-Team. Es macht Spaß ihnen zuzusehen, sogar wenn wir dabei verlieren." Der deutsche Nationaltorhüter Olaf Kölzig parierte 30 Schüsse, war bei den fünf Gegentreffern aber machtlos.

Auch Schubert verliert

Im kanadischen Duell zwischen den Vancouver Canucks und den Ottawa Senators behielt die Heimmannschaft nach Penaltyschießen die Oberhand. Nachdem es nach 65 Minuten keinen Sieger gegeben hatte, verwandelte der schwedische Nationalspieler Daniel Sedin den entscheidenen Penalty im Shootout.

Zunächst hatten Markus Naslund und Henrik Sedin, bei einem Gegentreffer von Peter Schaefer, die Canucks vor 18 630 Zuschauern mit 2:1 in Führung gebracht. Nach fünf Minuten im Schlussdrittel gelang Andrei Mezaros der Ausgleich für die Gäste, bei denen der deutsche Nationalspieler Christoph Schubert diesmal nur wenig Eiszeit bekam. Der Verteidiger stand lediglich 6:56 Minuten auf dem Eis.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Washington Capitals - Detroit Red Wings 3:4, Atlanta Thrashers - Columbus Blue Jackets 5:2, New Jersey Devils - Colorado Avalanche 3:4, Vancouver Canucks - Ottawa Senators 3:2

© SID

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