Eishockey NHL
Oilers machen Stanley-Cup-Finale wieder spannend

Dank eines Unterzahltreffers von Edmontons Fernando Pisani bleibt das Stanley-Cup-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL spannend. Die Oilers gewannen Spiel fünf der Serie 4:3 bei den Carolina Hurricanes.

Die Edmonton Oilers haben den Carolina Hurricanes die Party verdorben und ein weiteres Spiel in der "best-of-seven"-Serie um den Stanley Cup der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL erzwungen. Die Kanadier siegten im fünften Spiel 4:3 nach Verlängerung bei den Hurricanes und haben im sechsten Spiel am Samstag Heimrecht. Trotz der Niederlage liegt Carolina noch mit 3:2-Siegen in Führung.

"Matchwinner" Pisani

Matchwinner für die Oilers war einmal mehr Fernando Pisani. Der Angreifer markierte den entscheidenden Treffer nach 3:31 Minuten der Verlängerung in Unterzahl. Nach einem Scheibenverlust von Carolinas Eric Staal schnappte sich Pisani den Puck und schloss den schnellen Gegenangriff mit einem Handgelenksschuss erfolgreich ab. Hurricanes-Torhüter Cam Ward war dabei machtlos. "Das war vielleicht das wichtigste Tor meiner Karriere", freute sich Pisani, der in den laufenden Play-offs bereits zwölfmal erfolgreich war.

"So haben wir uns unser Überzahlspiel sicherlich nicht vorgestellt", gab ein zerknirschter Hurricanes-Trainer Peter Laviolette hinterher zu Protokoll. "Wir haben den ganzen Abend ein gutes Überzahlspiel gezeigt und dann, wenn wir die Chance haben die Meisterschaft zu gewinnen, versagen uns die Nerven."

Bereits nach 16 Sekunden im Auftaktdrittel hatte Pisani die Gäste aus der kanadischen Provinz Alberta in Führung gebracht, doch zwei Überzahl-Treffer von Eric Staal und Ray Whitney brachten die Hausherren zwischenzeitlich in Führung, ehe Ales Hemsky und Mike Peca die Gäste noch im ersten Drittel mit 3:2 in Führung brachte. Im Mitteldrittel gelang Staal in Überzahl der Ausgleich für Carolina. Im dritten Abschnitt erzielte keines der beiden Teams ein Treffer.

© SID

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