Eishockey NHL
Oilers melden sich gegen Hurricans zurück

Die Edmonton Oilers aus der NHL haben im Kampf um den Stanley Cup in der "best of seven"-Serie gegen die Carolina Hurricans auf 1:2 verkürzt. Endmontons Ryan Smyth erzielte kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer.

Im Kampf um den Stanley Cup in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL haben die Edmonton Oilers noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. In einer hochdramatischen Begegnung bezwangen die Kanadier die Carolina Hurricans 2:1 und verkürzten damit in der "best of seven"-Serie auf 1:2. Matchwinner war Ryan Smyth, der 2:15 Minuten vor Schluss für die Entscheidung zugunsten der Oilers sorgte. Spiel vier findet am Montag erneut in Edmonton statt.

Vor ausverkauftem Haus ging der fünfmalige Champion Edmonton im ersten Stanley-Cup-Heimspiel nach 16 Jahren schnell durch Shawn Horcoff in Führung, der in der dritten Minute einen Schlagschuss von Jaroslav Spacek unhaltbar für Carolinas Torhüter Cam Ward abfälschte.

Makkanen liefert beste Saisonleistung ab

Die Hurricanes kamen erst in der 52. Minute durch Rod Brind´Amour zum Ausgleich. Bis dahin hatte Oilers-Goalie Jussi Makkanen, der erneut für den verletzten Dwayne Roloson das Tor hütete, mit insgesamt 24 gehaltenen Schüssen seine beste Saisonleistung abgeliefert.

Dem Siegtor ging der einzige Fehler von Ward voraus. Dieser ließ einen Schuss von der blauen Linie nach vorne abprallen und konnte den Puck gegen den heranstürmenden Smyth nicht unter Kontrolle bringen. Obwohl Smyth den Puck mit dem Schienbein über die Linie beförderte, entschieden die Schiedsrichter nach Auswertung der Videos auf ein reguläres Tor, da der Körperkontakt unbeabsichtigt zustande kam.

Der Torschütze kündigte anschließend für den weiteren Verlauf der Serie einen Umschwung zugunsten seines Teams an: "Der Bann ist gebrochen. Wenn wir weiter mit dieser Energie und vor diesem fantastischen Publikum spielen, ist uns vor niemandem bange. Wir glauben nach wie vor an den Titel." Die Statistik allerdings spricht gegen die Oilers. Von den 29 Teams, die nach den ersten beiden Spielen 2:0 vorne lagen, gewannen am Ende 28 den begehrten Cup.

© SID

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