Eishockey NHL
Schuberts Senatoren straucheln gegen Buffalo

In der NHL geht der harte Zweikampf um Platz eins in der Eastern Conference weiter. Während die Ottawa Senators um Christoph Schubert zuhause untergingen, kassierte auch Kontrahent Carolina eine unerwartete Pleite.

Noch haben die Ottawa Senators den Zweikampf mit den Carolina Hurricanes in der Eastern Conference der NHL nicht für sich entschieden. Das Team des Münchners Christoph Schubert kassierte eine bittere 2:6-Heimniederlage gegen die Buffalo Sabres. Unterdessen ließen aber auch die Hurricanes Federn; in Atlanta setzte es eine 2:5-Pleite.

In der Hauptstadt Kanadas war die Partie bereits nach zwei Dritteln gelaufen, als eine 5:2-Führung für die Gäste aus Buffalo auf der Anzeigetafel aufblinkte. Vor allem Sabres-Center Tim Connolly war glänzend aufgelegt, gab eine Torvorlage und erzielte zwei Treffer selbst. Während Christoph Schubert über 20 Minuten lang für Ottawa auf dem Eis stand, fehlte der Mannheimer Jochen Hecht den Sabres weiterhin verletzungsbedingt.

In der Tabelle rangieren die Senators weiter knapp auf Rang eins und sind dabei punktgleich mit den zweitplatzierten Hurricanes. Zudem hat Carolina bereits ein Spiel mehr ausgetragen.

Jagr düpiert Sturms Bruins

Chancen auf die Play-offs haben die Boston Bruins um Marco Sturm nicht mehr. Dennoch lieferten sich die Neuengländer vor heimischem Publikum einen heißen Fight mit den favorisierten New York Rangers. Erst in Overtime gelang Rangers-Stürmer Michael Nylander der Siegtreffer zum 4:3-Endstand.

Einen neuen Franchise-Rekord stellte dabei New Yorks Superstar Jaromir Jagr auf. Der Tscheche erzielte sein 53. Saisontor und überholte damit Adam Graves, dessen alter Rekord aus der Spielzeit 1993/94 datierte. "Es ist eine kleine Erleichterung", so Jagr, dessen Team mit 100 Punkten beste Aussichten auf den Gewinn des Divisionstitels hat: "Jetzt können wir wieder einfach Eishockey spielen."

Auch Dennis Seidenbergs Phoenix Coyotes können die Play-offs nicht mehr erreichen. Gegen die starken Dallas Stars hielten die Koyoten allerdings gut mit, gingen letztlich aber doch als 2:3-Verlierer nach Penaltyschießen vom Eis.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Boston Bruins - New York Rangers 3:4 nach Verlängerung, Colorado Avalanche - St. Louis Blues 4:2, Los Angeles Kings - Mighty Ducks of Anaheim 2:4, Montreal Canadiens - New Jersey Devils 2:3, Ottawa Senators - Buffalo Sabres 2:6, New York Islanders - Washington Capitals 5:0, Philadelphia Flyers - Toronto Maple Leafs 2:5, Atlanta Thrashers - Carolina Hurricanes 5:2, Columbus Blue Jackets - Detroit Red Wings 2:4, Tampa Bay Lightning - Pittsburgh Penguins 1:0, Nashville Predators - Chicago Blackhawks 2:1 nach Penaltyschießen, Phoenix Coyotes - Dallas Stars 2:3 nach Penaltyschießen, Vancouver Canucks - Calgary Flames 3:2 nach Verlängerung

© SID

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