Eishockey NHL
Schwarzer Freitag für deutsche NHL-Cracks

Die deutschen NHL-Profis haben am Freitag jeweils Niederlagen kassiert. Olaf Kölzig verlor mit Washington gegen Philadelphia, Jochen Hecht unterlag mit Buffalo gegen Florida. Auch für San Jose war nichts zu holen.

Für die deutschen Eishockey-Profis in der nordamerikanischen Profiliga NHL gab es in der Nacht zum Samstag keinen Grund zum Jubeln. Alle drei Mannschaften mit deutscher Beteiligung mussten eine Heimniederlage einstecken. Olaf Kölzig verlor mit den Washington Capitals 2:3 gegen die Philadelphia Flyers, Jochen Hecht musste mit den Buffalo Sabres ein 2:4 gegen die Florida Panthers einstecken. Die höchste Pleite kassierten allerdings Marcel Goc, Christian Ehrhoff und Dimitri Pätzold mit den San Jose Sharks. Die "Haie" waren beim 2:5 gegen die Los Angeles Kings chancenlos.

Tomas Fleischmann brachte die Capitals vor heimischem Publikum zwar im ersten Drittel in Führung, doch Daniel Briere, Mike Richards und R.J. Umberger drehten die Partie zu Gunsten der Gäste. Zwar keimte nach dem Anschlusstreffer durch Alex Ovechkin noch einmal Hoffnung auf, doch die Flyers retteten das Ergebnis über die Zeit und landeten den ersten Sieg gegen Washington seit Februar 2006. Kölzig parierte allein in den letzten beiden Dritteln 23 Schüsse. Nach drei Siegen zum Auftakt der neuen Saison kassierte Washington in den vergangenen zehn Partien acht Niederlagen und steckt in der Krise.

Die Niederlage Buffalos konnte auch der deutsche Nationalspieler Hecht nicht verhindern. Zwar egalisierte der Center nach 9:08 Minuten im zweiten Drittel die Führung Floridas durch Radek Dvorak, Richard Zednik mit einem Doppelschlag sowie Olli Jokinen sorgten aber noch vor dem letzten Seitenwechsel für klare Verhältnisse. Der erneute Anschlusstreffer durch Thomas Vanek drei Minuten vor der Schlusssirene kam zu spät.

Auch die San Jose Sharks gaben eine Führung aus der Hand. Patrick Marleau traf im ersten Drittel für die "Haie", bevor Mike Cammalleri, Matt Moulson, Dustin Brown und Ladislav Nagy das Spiel drehten. Den Anschlusstreffer durch Joe Thornton nach 18:47 Minuten im Schlussdrittel konterte erneut Brown nur 17 Sekunden später. Ehrhoff erhielt bei den Sharks als einziger Deutscher Eiszeit und stand 18:34 Minuten auf dem Feld.

© SID

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