Eishockey NHL
Sharks gewinnen in Los Angeles

Die San Jose Sharks mit Marco Sturm und Marcel Goc feierten in der NHL einen 5:4-Auswärtssieg bei den Los Angeles Kings. Die übrigen deutschen Profis kassierten in ihren Freitagspielen derweil Niederlagen.

Wenig erfolgreich verliefen die Auftritte der deutschen Spieler in den Freitagspartien der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Lediglich die San Jose Sharks konnten mit Marco Sturm und Marcel Goc einen 5:4-Sieg bei den Los Angeles Lakers feiern. Dagegen verloren Dennis Seidenberg mit den Philadelphia Flyers (4:6 in Carolina), Olaf Kölzig mit den Washington Capitals (2:4 in Tampa Bay) und Jochen Hecht mit den Buffalo Sabres (2:3 in New Jersey) allesamt ihre Spiele.

Sharks mit "Last-Minute-Sieg"

Bei den Sharks konnten sich Sturm und Goc zwar nicht in die Scorerliste eintragen, doch ihr Team traf trotzdem: Patrick Marleau und Milan Michalek brachten die "Haie" mit 2:0 in Front, ehe Dustin Brown vor der ersten Drittelpause für die Gastgeber verkürzen konnte. Die Kings schienen die Partie drehen zu können, denn Craig Conroy und Lubomir Visnovsky trafen innerhalb von zwanzig Sekunden zum 3:2. Wayne Primeau und Mark Smith ließen dann aber wieder San Jose jubeln. Nach dem erneuten Ausgleich für L.A. durch Alexander Frolov in der 44. Minute deutete alles auf eine Verlängerung hin, ehe Jonathan Cheechoo in Überzahl vier Sekunden vor der Schlusssirene die Gäste doch jubeln ließ. Christian Ehrhoff, dritter Deutscher in Diensten San Joses, kam nicht zum Einsatz.

Kölzig mit Vorlage, aber ohne Fortune

Für Kölzig hatte die Partie beim amtierenden Stanley-Cup-Champion in Florida perfekt begonnen: "Olie the Goalie" steuerte sogar ein Assist zur frühen Führung durch Alexander Ovechkin bei, der die "Caps" im ersten Drittel noch ein weiteres Mal in Front brachte. Aber der Lightning schlug zurück: Dan Boyle und Martin St. Louis sorgten bis zum Beginn des Schlussabschnitts für das 2:2, ehe Vincent Cavalier in Überzahl und Vaclav Prospal ins von Kölzig verlassene Tor für die Entscheidung sorgten.

Buffalo jubelt nur kurz

Den Sabres nützte bei den Devils auch ein Schlussspurt nach 0:2-Rückstand nichts mehr. Daniel Briere und Chris Drury glichen die Gegentore von Chris Rasmussen und Scott Gomez Mitte des letzten Drittels aus, doch die Freude für das Hecht-Team währte nur eine knappe Minute, dann entschied Sergej Brylin die Partie im Powerplay.

5:3-Führung reicht Flyers nicht

Dennis Seidenberg erlebte mit den Flyers bei den Carolina Hurricanes einen bitteren Abend. Mit 2:0 und 5:3 führten Philadelphia bereits, ehe im Schlussabschnitt alle Dämme brachen und die "Canes" in knapp 15 Minuten fünfmal trafen und die Punkte behielten. Jon Sim (2), Mike Knuble, Derian Hatcher, Peter Forsberg, Mike Rathje waren für die Flyers erfolgreich, für Carolina schossen Eric Staal (3), Justin Williams, Cory Stillman, Rob Brind´amour, Matt Cullen und Josef Vasicek die Tore.

Der Spieltag im Überblick: Carolina Hurricanes - Philadelphia Flyers 8:6, Columbus Blue Jackets - Minnesota Wild 2:1SO, New Jersey Devils - Buffalo Sabres 3:2, Tampa Bay Lightning - Washington Capitals 4:2, Dallas Stars - Edmonton Oilers 3:5, Mighty Ducks of Anaheim - St. Louis Blues 6:4, Los Angeles Kings - San Jose Sharks 4:5.

© SID

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