Eishockey NHL
Simon "verbessert" eigene Rekordsperre in der NHL

Nach einem Tritt mit seinem Schlittschuh, wurde Chris Simon von den New York Islanders mit der Rekordsperre von 30 Spielen belegt. Der NHL-Rüpel hatte zuvor bereits eine Höchst-Strafe abgesessen.

Chris Simon lernt offensichtlich nicht dazu und hat in der NHL erneut "zugeschlagen". Der Spieler vom viermaligen Stanley-Cup-Sieger New York Islanders hat sogar seine eigene Rekordsperre in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga verbessert. Der 35 Jahre alte Stürmer und ehemalige Klubkamerad des deutschen Nationaltorhüters Olaf Kölzig ist für ein vorsätzliches Foul für 30 Spiele gesperrt worden und wird in dieser Zeit kein Gehalt beziehen. Die 292 000 Dollar (202 000 Euro) werden einem Spieler-Not-Fonds zugeführt.

In der vergangenen Saison war Simon für einen vorsätzlichen Stockschlag gegen Ryan Hollweg von den New York Rangers zu der bisherigen Rekordsperre von 25 Spielen verdonnert worden. Fünf Begegnungen dieser Strafe musste er noch in der laufenden Saison verbüßen.

Im jüngsten Fall hatte der Linksaußen, für den es in seiner Karriere bereits die achte lange Sperre ist, bei der 2:3-Niederlage der "Ilses" gegen die Pittsburgh Penguins seinen Gegenspieler Jarkko Ruutu mit dem Schlittschuh getreten.

Campbell: "So etwas wurde in der NHL noch nie geduldet"

"Es sind viele Punkte berücksichtigt worden, die zur längsten Sperre in der Geschichte der NHL geführt haben. Zunächst einmal die Tatsache, dass er seinen Gegner mit dem Schlittschuh und der blanken scharfen Kufe vorsätzlich getreten hat. Zudem war der Gegner dem Tritt in diesem Moment hilflos ausgeliefert. So etwas wurde in der NHL noch nie geduldet. Dazu kommt, dass es sich um den achten Vorfall dieser Art gehandelt hat", sagte NHL-Vizepräsident Colin Campbell.

Der 106 Kilogramm schwere Angreifer hat in seiner Karriere bislang 770 NHL-Spiele absolviert, 144 Treffer erzielt und 166 Torvorlagen geschafft. 1998 stand Simon mit Kölzig und den Washington Capitals in der Stanley-Cup-Finalserie, die damals aber für die Caps gegen die Detroit Red Wings mit 0:4 endete.

© SID

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