Eishockey: NHL-Star Sturm ebenfalls nicht bei Olympia dabei

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NHL-Star Sturm ebenfalls nicht bei Olympia dabei

Ein weiterer Schock für das deutsche Nationalteam. Nach der Verletzung von Jochen Hecht, musste nun auch noch der zweite NHL-Stürmer, Marco Sturm, wegen einer Schulterverletzung seine Olympia-Teilnahme absagen.

Das Verletzungspech bleibt der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft treu. Nach dem Ausfall von Jochen Hecht (Buffalo Sabres) müssen die Deutschen bei den Olympischen Spielen in Turin nun auch noch auf Marco Sturm (Boston Bruins) verzichten. Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) bekannt gab, verhindert eine Schulterverletzung den Einsatz Sturms. Damit fehlen Bundestrainer Uwe Krupp die beiden besten NHL-Stürmer. Hecht hatte bereits vor wenigen Tagen wegen eines Innenbandanrisses seine Teilnahme absagen müssen. "Die Situation ist unglücklich. Die Verletzung ist ernster als zunächst gedacht. Jetzt müssen wir uns als Mannschaft steigern, um diese Verluste wettzumachen", sagte Krupp am Sonntag in Turin.

Wegen einer Schulterverletzung, die der 27-Jährige vor gut einer Woche erlitt, ließ ihn sein Klub Boston Bruins nicht nach Italien fliegen. "Es ist schade. Es ist immer ein tolles Turnier, etwas Besonderes, aber ich war ja schon zweimal bei Olympia. Ich wäre sehr gerne geflogen, aber auf der anderen Seite muss ich Rücksicht auf meinen Verein nehmen", sagte Sturm, der bereits 1998 in Nagano und 2002 in Salt Lake City am Olympia-Turnier teilgenommen hatte.

"Sein Verein will, dass er topfit in die heiße Phase der Saison geht, also soll er Reha machen, statt für Deutschland zu spielen. So sind die Prioritäten, Marco ist eben Profi", sagte Krupp. Hecht von den Buffalo Sabres hatte bereits am Freitag wegen eines Innenbandanrisses im linken Knie auf den Flug ins Piemont verzichten müssen.

Statt ursprünglich sieben NHL-Spielern stehen dem Bundestrainer nun nur noch fünf Profis aus der besten Eishockey-Liga der Welt zur Verfügung: Torhüter Olaf Kölzig (Washington Capitals) und Verteidiger Christoph Schubert (Ottawa Senators) werden am Montagmorgen in Turin erwartet, die Abwehrspieler Dennis Seidenberg (Phoenix Coyotes) und Christian Ehrhoff sowie Stürmer Marcel Goc (beide San Jose Sharks) sollen am Dienstag in der Olympia-Stadt eintreffen.

© SID

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