Eishockey NHL
Sturm schießt Bruins zum Sieg in Minnesota

Dank des zehnten Treffers von Marco Sturm haben die Boston Bruins in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL ein 3:2 bei den Minnesota Wild eingefahren. Im Top-Spiel verlor Ottawa mit 0:2 gegen Dallas.

Der Wechsel von den San Jose Sharks zu den Boston Bruins hat dem deutschen Nationalspieler Marco Sturm anscheinend gut getan. Nach einer erneut starken Leistung erzielte der Angreifer das entscheidende 3:2 im Auswärtsspiel bei den Minnesota Wild. Für den gebürtigen Dingolfinger war dies bereits der zehnte Treffer in der laufenden Saison in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Im Top-Spiel des Abends setzten sich die Dallas Stars mit 2:0 bei den Ottawa Senators durch.

Die Gastgeber gingen in der elften Spielminute durch einen Power-Play-Treffer von Brian Rolston in Führung. Der ehemalige Spieler der Bruins nutzte ein Vorlage von Marc Chouinard, um eiskalt zu vollstrecken. Die Gäste um Marco Sturm zeigten sich jedoch nicht geschockt und glichen 1:30 Minuten später durch Patrice Bergeron aus. Wild-Torhüter Manny Fernandez machte dabei keine gute Figur.

Handtor von Samsonow?

Im zweiten Spielabschnitt brachte Sergej Samsonow die Bruins erstmals in dieser Partie in Führung. Der Russe fälschte einen Schuss von Tom Fitzgerald mit der Hand ins Netz der Wild ab. Deren Trainer Jacques Lemaire war hinterher völlig außer sich: "Samsonow hat den Puck eindeutig mit der Hand ins Tor befördert. Das entspricht nicht den Regeln. Falls die Schiedsrichter das nicht gesehen haben, brauchen sie anscheinend bessere Brillen." Mit dem zweiten Power-Play-Treffer glichen die Gastgeber nach 18:26 Minuten im zweiten Drittel durch Randy Robitaille aus.

Für die Entscheidung sorgte Sturm nach 11:02 Minuten im Schlussdrittel. Der deutsche Nationalspieler fälschte einen Schuss von David Tanabe unhaltbar für Wild-Keeper Fernandez ab. "Das war ein glückliches Abstauber-Tor", gab der Dingolfinger hinterher unumwunden zu. Für Sturm war dies bereits der vierte Treffer im sechsten Spiel für seinen neuen Klub.

Seidenberg geht als Verlierer vom Eis

In einer weiteren Partie mit deutscher Beteiligung verloren die Philadelphia Flyers mit Verteidiger Dennis Seidenberg gegen die Vancouver Canucks mit 4:5. Der Nationalspieler stand dabei 11:44 Minuten auf dem Eis. Bei den siegreichen Kanadiern kam Sven Butenschön nicht zum Einsatz. Im Top-Spiel des Abends mussten sich die Ottawa Senators vor heimischer Kulisse den Dallas Stars mit 0:2 geschlagen geben. Für die Senators, immer noch punkbestes Team der Liga, war dies bereits die dritte Niederlage in den vergangenen vier Spielen.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Philadelphia Flyers - Vancouver Canucks 4:5, Carolina Hurricanes - Columbus Blue Jackets 2:1, Ottawa Senators - Dallas Stars 0:2, New Jersey Devils - Atlanta Thrashers 2:3, Florida Panthers - Detroit Red Wings 3:2, Nashville Predators - Chicago Blackhawks 5:3, Minnesota Wild - Boston Bruins 2:3, Phoenix Coyotes - Tampa Bay Lightning 1:3, Edmonton Oilers - Montreal Canadiens 5:3

© SID

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