Eishockey NHL
"Suitcase" Sillinger packt endgültig die Koffer

Mike Sillinger hat aufgrund anhaltender Hüftbeschwerden seine Karriere beendet. Der Center lief in seinen 17 NHL-Jahren für zwölf verschiedene Teams auf, zuletzt für die Islanders.

Nach 17 Jahren ist endgültig Schluss: NHL-Veteran Mike Sillinger hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der 38-Jährige stand in der abgelaufenen Spielzeit verletzungsbedingt nur sieben Mal für die New York Islanders in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga auf dem Eis.

Hüftbeschwerden zwingen zum Karriereende

In den ersten 24 Saisonspiele kam Sillinger wegen einer Hüft-Operation nicht für das Team vom "Big Apple" zum Einsatz. Im Januar musste sich der Stürmer dann aufgrund anhaltender Beschwerden einer weiteren Hüft-OP unterziehen und die Saison vorzeitig beenden. Bei dem jüngsten Eingriff wurde dem Center ein Titan-Implantat eingesetzt. Bei einer weiteren Verletzung hätte er bereits vor seinem 40. Geburtstag den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks fürchten müssen.

"Es war ein Traum für mich, in den letzten 17 Jahren meiner Eishockey-Leidenschaft auf einem professionellen Level nachzugehen. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mich Jahr für Jahr verbessern konnte. Und das auch noch im Alter von 30 Jahren, als die Leute langsam anfingen zu sagen, ich sei alt", kommentierte Sillinger seinen Rücktritt.

"Suitcase" Sillinger: Zwölf verschiedene Teams

In den vergangenen drei Jahren lief Sillinger 141 Mal im Trikot der Islanders auf. Dabei erzielte der Vize-Kapitän 42 Tore und sammelte insgesamt 87 Scorerpunkte. In seiner gesamten NHL-Karriere kam der Kanadier auf 1 049 Spiele, traf 240 ins gegnerische Netz und verbuchte 548 Scorerpunkte.

Für insgesamt zwölf verschiedene Teams lief der Angreifer in seinen 17 NHL-Jahren auf und hält damit den Liga-Rekord. Seine Rookie-Saison spielte Sillinger für die Detroit Red Wings, lief in den folgenden Jahren für Anaheim, Vancouver, Philadelphia, Tampa Bay, Florida, Ottawa, Columbus, Phoenix, St. Louis, Nashville und die Islanders auf. Aufgrund seiner Wechselfreudigkeit erhielt er auch den Spitznamen "Suitcase Sillinger".

© SID

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