Eishockey NHL
Teuflischer Endspurt reicht zum Division-Titel

In einem Herzschlagfinale haben sich die New Jersey Devils in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga den Titel in der Atlantic Division gesichert. Das Nachsehen hatte die Konkurrenz aus Philadelphia und New York.

Sämtliche Play-off-Plätze waren in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL zwar schon vergeben, im Saisonfinale ging es aber dennoch höchst spannend zu: Am letzten Spieltag der regulären Runde lieferten sich drei Teams einen packenden Dreikampf um den Titel in der Atlantic Division. Letztlich hatten die New Jersey Devils nach einem 4:3-Sieg gegen die Montreal Canadiens die Nase hauchdünn vor den Konkurrenten Philadelphia Flyers und New York Rangers vorne. Damit trifft New Jersey in den Play-offs auf die Rangers und hat den Vorteil, die Play-off-Serie mit zwei Heimspielen beginnen zu dürfen, ein entscheidendes siebtes Spiel fände ebenfalls bei den Devils statt.

Die Ausgangsposition vor dem Finale: Mit genau 100 Zählern lagen die Rangers vor den punktgleichen Devils und Flyers (je 99), New Jersey war aber aufgrund der mehr herausgespielten Erfolge in regulärer Spielzeit im Vorteil vor "Philly". Mit einem Sieg über die Ottawa Senators hätte New York also alles klar machen können. Doch im heimischen Madison Square Garden standen die Rangers gegen die Mannschaft um den Münchner Christoph Schubert auf verlorenem Posten, unterlagen glatt mit 1:5. Nach torlosem ersten Drittel schossen die Senators, das punktbeste Team im Osten, durch Tore von Patrick Eaves und Daniel Alfredsson eine 2:0-Führung heraus. Martin Straka brachte New York zwar noch einmal heran, doch im Schlussabschnitt sorgten dann Andrej Meszaros, Mike Fisher und Dany Heatley für klare Verhältnisse.

Devils machen 0:3 wett

New Jersey sah unterdessen gegen die Canadiens lange Zeit wie der sichere Verlierer aus, lag bereits mit 0:3 zurück. Erst kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang Brian Gionta das 1:3, ehe die Devils durch Treffer von erneut Gionta, Patrik Elias und Jamie Langenbrunner die Partie im Schlussabschnitt gänzlich drehen konnten. Für die Devils war es der elfte Sieg in Serie, der gleichzeitig zu einem Rekord führte: Noch Anfang Januar hatte Division-Primus Philadelphia 19 Punkte Vorsprung. Mehr Zähler holte seit der Teilung der NHL in zwei Conferences 1974 keine Mannschaft auf. Den Flyers nützte zum Abschluss auch ein 4:1-Sieg über die New York Islanders nichts mehr.

Der deutsche Goalie Olaf Kölzig kam beim 4:1-Sieg der Washington Capitals in Tampa Bay ebenso wenig zum Einsatz wie der verletzte Jochen Hecht beim 4:0 der Buffalo Sabres über die Carolina Hurricanes.

Der Spieltag in der Übersicht:

New York Islanders - Philadelphia Flyers 1:4, New York Rangers - Ottawa Senators 1:5, Carolina Hurricanes - Buffalo Sabres, Florida Panthers - Atlanta Thrashers 2:1 n.V., Columbus Blue Jackets - Dallas Stars 5:4 n.V., Toronto Maple Leafs - Pittsburgh Penguins 5:3, Montreal Canadiens - New Jersey Devils 3:4, Tampa Bay Lightning - Washington Capitals 1:4, Nashville Predators - Detroit Red Wings 6:3, Chicago Blackhawks - St. Louis Blues 3:2 n.V.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%