Eishockey NHL
Titelträume der Red Wings vorzeitig geplatzt

Das beste Team der regulären Saison in der Profiliga NHL ist in Runde eins der Play-offs gescheitert. Die Detroit Red Wings unterlagen in Spiel sechs bei den Edmonton Oilers mit 3:4 und haben die Serie 2:4 verloren.

Das Favoritensterben in der Western Conference der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL geht weiter. Nach den Dallas Stars und den Nashville Predators ist auch Titelanwärter Detroit Red Wings bereits in der ersten Runde der Play-offs ausgeschieden. Das mit Abstand beste Team der regulären Saison kassierte in der Nacht zum Dienstag bei den Edmonton Oilers eine 3:4-Niederlage und hat die "best-of-seven"-Serie 2:4 verloren.

Henrik Zetterberg (14:36) und Robert Lang (34:02) hatten die Red Wings vor dem Schlussdrittel bereits 2:0 nach vorn gebracht, bevor Fernando Pisani (42:56 und 46:40) per Doppelschlag für die Oilers zum 2:2 ausgleichen konnten. Nachdem Rookie Johan Franzen (50:07) Detroit erneut in Führung geschossen hatte, schlug die Stunde von Ales Hemsky. Der Tscheche überwand Red-Wings-Goalie Manny Legace in den letzten vier Spielminuten gleich zweimal (56:07/58:54) und schoss Edmonton ins Halbfinale der Western Conference. Zum letzten Mal gelang den Oilers, die als nächstes auf die Calgary Flames oder die San Jose Sharks treffen, dieser Schritt im Jahr 1998. "Es war ein unglaubliches Spiel´, erklärte Oilers-Coach Craig Mactavish, viermaliger Stanley-Cup-Sieger mit Edmonton und den New York Rangers und der letzte Spieler, der in der NHL noch ohne Helm auf dem Eis stand.

Detroit hatte sich in der regulären Saison als erfolgreichste Mannschaft mit 124 Punkten überlegen die Presidents Trophy gesichert und war neben Ottawa, Carolina und Dallas als einer der Topkandidaten in den Kampf um den Stanley-Cup gegangen. Besonders bitter trifft die Red Wings das Ausscheiden, da im Westen in Dallas und Nashville der zweit- und viertplatzierte der Vorrunde es nicht in die zweite Runde geschafft hatten und der Weg für Detroit eigentlich frei war.

Weiter um den Einzug in die nächste Runde zittert im Westen auch der Vorrundedritte aus Calgary. Die Flames unterlagen bei den Anaheim Mighty Ducks mit 1:2 und müssen beim Stand von 3:3 am Mittwoch vor heimscher Kulisse Spiel sieben gewinnen, um das Ticket für die nächste Runde zu lösen. Die frühe Führung der Flames durch Stephane Yelle (10:18) drehten Teemu Selänne (27:49) und Scott Niedermayer (54:23) zum wichtigen Sieg der Mighty Ducks.

Der Spieltag im Überblick:

Edmonton Oilers - Detroit Red Wings 4:3 (4:2), Mighty Ducks of Anaheim - Calgary Flames 2:1 (3:3)

© SID

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